In Carmac gibt es keinen Friedhof.“ Mit diesem Satz beginnt der auf einer wahren Begebenheit beruhende Roman „Wenn unsere Welt zerspringt“ der algerisch-französischen Autorin Samira Sedira. Dabei hätte man einen Friedhof gebraucht in Carmac, einem abgelegenen Bergdorf in den französischen Alpen. Um dort fünf Menschen zu beerdigen: die Familie Langlois. Die Eltern und deren drei Kinder. Niedergemetzelt, anders kann man es nicht ausdrücken, von Constant, einem bislang unbescholtenen und unauffälligen Dorfbewohner.