Liebesg'schichten und Heiratssachen Wiedersehen mit den Singles in der Bilanzsendung

Hans, 63-jähriger Pensionist und Energetiker aus Oberösterreich, suchte im August 2020 überdie Sendung „eine wunderbare Frau“. Eine Dame entpuppte sich beim Kennenlernen aber nicht als die große Liebe: „Sie hätte gerne gehabt, dass ich abnehme, damit ich nicht schnarche. Und hat schon ganz am Anfang den Vorschlag gemacht, dass ich beim familiären Bauernhof mithelfe.“ Na, dann halt nicht – dachte der Kandidat sich. Die Träume des begeisterten Schuhplattlers sind mittlerweile trotzdem in Erfüllung gegangen! Eine andere Frau war die Richtige: „Der Hans hat seine Greti gefunden,“ gibt der ehemalige Single-Mann freudig bekannt. Die zwei gehen seit über einem Jahr gemeinsam durchs Leben: „Es herrscht körperlich und seelisch eine große Harmonie“, strahlt Hans. Die blonde Mühlviertlerin konnte sein Herz im Sturm erobern. Seine Greti sei schüchtern, verrät er. Deshalb will sie auch nicht vor die Kamera.

(c) ORF (Gustl Gschwantner)

Helga, 70-jährige pensionierte Kosmetikerin im Ruhestand aus Tirol, hat in den „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ vom 31. August 2020 nach ihrer großen Liebe gesucht. Vor einem Jahr erzählte sie von ihrem karitativen Projekt in einem kleinen Dorf in Nepal und wollte unbedingt einen Mann finden, der auch ihr Leben dort mit ihr teilt. Kein allzu leichtes Unterfangen! „Doch manchmal ist das Leben wirklich wie in einem Hollywood-Film,“ erzählen Helga und ihr Edi beim zweiten Interview ihre wirklich außergewöhnliche Geschichte. Nicht nur in Tirol wohnt Edi lediglich zwanzig Minuten von Helga entfernt. Auch er hat ein karitatives Projekt in einem kleinen Dorf in Nepal gegründet – noch dazu im Nachbardorf von Helgas Wirkungsstätte. „Edis Brief war der letzte, den ich bekommen habe. Er hat mich gleich berührt,“ erinnert sich die Tirolerin glückselig: „Wir haben uns das erste Mal gesehen und uns hat beide der Blitz getroffen! Als ob wir einander schon ewig kennen würden,“ weiß Edi noch ganz genau und freut sich schon auf viele weitere, gemeinsame Glücksmomente.

(c) ORF (Gustl Gschwantner)

Helga, 77-jährige pensionierte Herrenschneiderin aus der Steiermark, war im Juli 2021das erste Mal im Interview zu sehen. Damals war sie schon seit längerer Zeit einsam. Doch das sollte sich bereits nach ein paar Monaten ändern: „Früher war ich oft so traurig. Ich hätte losweinen können. Man schaut beim Fenster raus, weiß nichts zu tun, kann auf niemanden warten. Jetzt bin ich so glücklich, dass ich drauf loslachen könnte.“ Die Steirerin hat mit Hilfe der „Liebesg´schichten und Heiratssachen“ ihren Siegi, einen netten, fröhlichen und lustigen Mann gefunden. Beim zweiten Besuch des ORF Teams strahlt sie deshalb über beide Ohren: „Viele Leute haben mich angesprochen: Helga du siehst so glücklich aus, hast du schon jemanden neuen?“ Die Steirerin erzählt alles über ihren Siegi, weil er lieber nicht gefilmt werden will. Aber sie weiß dafür noch jedes Detail ihres gemeinsamen Liebesglücks. Der neue Partner ist ein fescher und sehr gepflegter Herr: „Er ist immer adrett gekleidet und fragt auch gerne bei der Auswahl seiner Kleidung nach meiner Meinung,“ verrät Helga. Fast jedes Wochenende verbringen die beiden zusammen, machen Ausflüge, gehen händchenhaltend spazieren. Ende gut, alles gut, fasst die Kandidatin ihre Erfolgsgeschichte zusammen.

(c) ORF (Gustl Gschwantner)

Rosa, 83-jährige Physiotherapeutin im Ruhestand aus Niederösterreich, war sich in der Sendung vom 3. August 2020 noch nicht ganz sicher, ob das mit einer Partnerschaft noch einmal hinhauen würde: „Es ist ja ein Wunder, wenn einem die Liebe begegnet, das ist nicht so leicht,“ fasste es die älteste Teilnehmende der „Liebesg’schichten und Heiratssachen“-Saison 2020 zusammen. Vor zehn Monaten ist dann tatsächlich dieses Wunder passiert! Gottfried heißt der Auserwählte und entspricht ganz Rosas Vorstellungen: „Er ist toll von Kopf bis Fuß und hat ein warmes Herz.“ 36 Zuschriften hat Die Niederösterreicherin nach ihrem Aufruf in der Sendung erhalten, sieben Männer hat sie zum Rendezvous getroffen, aber der Blitz schlug nicht ein. Gottfried, der achte Mann, wurde dann zur ganz großen Liebe: „Wir haben uns getroffen, und es hat gefunkt.“ Auch Gottfried hatte bereits beim ersten Date Schmetterlinge im Bauch, erzählt er im gemeinsamen Interview: „Und dann hat unser Liebesglück begonnen und nicht mehr aufgehört“, so der junggebliebene Niederösterreicher: „Ich bin sonst eher zurückhaltend, aber bei der Rosa hab‘ ich gleich gespürt, dass ich gut ankomme.“ Die zwei sind ein Herz und eine Seele und genießen jeden Tag miteinander: „Der Humor und die Vertrautheit halten uns jung und gesund,“ schwärmen die Turteltäubchen.

(c) ORF (Gustl Gschwantner)

Susanna, 38-jährige Feinkostmitarbeiterin aus Wien, hat im Juli 2021 über die Sendung einen neuen Partner gesucht - und das am besten für immer. „Dunkle Typen“ würden ihr gut gefallen, er dürfte auch eine Glatze haben, damit hätte sie gar kein Problem, erzählte sie in der Sendung. Die Mutter eines Sohnes arbeitet in einer Feinkostabteilung in einem Supermarkt. Sie ist gern Wurstverkäuferin. Aber als Kind, outete sie sich im Sommer im ersten Interview, hatte sie einen ganz anderen Berufswunsch: „Ich wollte Leichenbestatterin werden. Da hat man ruhige Kundinnen und Kunden.“
Ihren Auftritt im Fernsehen haben alle gut gefunden, berichtet Susanna: „Auch mein Chef fand es lustig.“ Aber, leider ist die Wienerin noch nicht verliebt: „Ich bin noch immer allein. Ich habe zu wenig betont, dass ich gleichaltrige Männer suche,“ ärgert sie sich im Nachhinein: „Mir haben viel zu alte Männer geschrieben. Der Älteste war siebenundsechzig. Das ist aber überhaupt nicht mein Beuteschema.“ Die wahre Liebe hat die Singlefrau also noch nicht gefunden. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.

(c) ORF (Gustl Gschwantner)

Petzi, 73-jähriger Pensionist, der vor Jahren bereits als Single in der Sendung zu sehen war. Im September 2016 hat er mit Hilfe von Elizabeth T. Spira eine gutherzige und liebevolle Frau gesucht. Der Witwer - im Sternzeichen Wassermann - verlor nach 34 Jahren Ehe seine geliebte Gattin, deshalb war er damals auf der Suche nach einer neuen Partnerin. Wie es das Glück so wollte, wurde der sympathische Witwer mit Briefen nur so überschüttet und fand seine - wie er jetzt rückwirkend sagt - „vermeintlich große Liebe“. Die Bewerberin bezauberte ihn mit ihrer schönen Ausstrahlung, erzählte er Elizabeth T. Spira ein Monat später im zweiten Interview. Nach vier gemeinsamen Jahren des Aufs und Abs fand die Beziehung aber vor einigen Monaten ein Ende. Deshalb erzählt Petzi jetzt in der heurigen Bilanzsendung, was er erlebt hat: „Ich bin leider wieder Single. Die Briefe von damals habe ich aber alle vernichtet, um meiner Partnerin die nötige Sicherheit zu geben. Deshalb habe ich keine Telefonnummern mehr von den anderen Damen,“ resümiert er leicht reumütig im Gespräch mit Nina Horowitz und gibt gleich selbstironisch Horst Chmelars Lied „Ana hat immer das Bummerl“ zum Besten. Denn eines weiß Petzi genau. In der Liebe gibt es keine Garantie. Egal, wie sehr man es sich wünscht.

(c) ORF (Roman Kretzer)

Rosa und Gottfried aus Niederösterreich

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Helga und Edi aus Tirol

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