Kritik Burgtheater"Der Untergang des Hauses Usher" als puristische Schauergeschichte

Entstaubte Ausstattung, antiquierte Sprache: Barbara Frey inszeniert am Burgtheater einen Klassiker des Horror-Genres ganz ohne Horror.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Der Untergang des Hauses Usher © (c) Matthias Horn/Burgtheater
 

Kann, was in einer Industrieruine des Ruhrpotts funktioniert, auch im Haus am Ring klappen? “Der Untergang des Hauses Usher”, eine Koproduktion des Burgtheaters mit der Ruhrtriennale, hatte im August in Gladbeck Premiere, Sonntag Abend folgte der Österreich-Auftritt. Die Edgar Allen Poe-Collage der Schweizer Regisseurin Barbara Frey schöpft dabei aus fünf Erzählungen des Grusel-Ahnherrn, der als Erfinder der Detektivliteratur gilt. Der psychische Verfall, das Abtauchen in die Düsternis, der fließende Übergang von Realität und Wahn waren seine Themen.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!