BregenzFestspiele müssen "Die Italienierin in Algier"-Premiere absagen

Ein Ensemblemitglied wurde positiv auf das Coronavirus getestet, deshalb müssten alle vier im Rahmen der Festspiele programmierten Vorstellungen ausfallen, hieß es.

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EROeFFNUNG DER BREGENZER FESTSPIELE
Die Bregenzer Festspiele dauern noch bis Sonntag. © APA/DIETMAR STIPLOVSEK
 

Die Bregenzer Festspiele haben am Montagnachmittag kurzfristig die für den Abend geplante Premiere von "Die Italienerin in Algier" abgesagt. Die Produktion werde zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Gioachino Rossinis Oper hätte in der Inszenierung von Brigitte Fassbaender zur Aufführung kommen sollen.

Bei der positiv getesteten Person handle es sich um ein vollimmunisiertes Ensemblemitglied, das keinerlei Symptome aufweise. "Die Tatsache, dass wir die Produktion nach monatelanger Vorbereitungsarbeit absagen müssen, schmerzt sehr. Wir hoffen aber, 'Die Italienerin in Algier' bald in Bregenz zeigen zu können", sagte Intendantin Elisabeth Sobotka.

Die diesjährigen Bregenzer Festspiele dauern noch bis Sonntag, 22. August. Bis dahin steht noch sechs Mal das Spiel auf dem See, Giuseppe Verdis "Rigoletto", auf dem Programm. Am Donnerstag, 19. August, wird die Oper "Wind" von Alexander Moosbrugger auf der Werkstattbühne uraufgeführt. Am Abschlusstag gibt außerdem das Symphonieorchester Vorarlberg ein Konzert.

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