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Theater Sommer KlagenfurtEine Extrawurst mit dreißig Jahren Abstand

Helmuth Fuschl, in der ausklingenden Intendanz von Herbert Wochinz Oberspielleiter am Klagenfurter Stadttheater, brät für den Theater Sommer eine „Extrawurst“.

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Helmuth Fuschl, hier inmitten seines Ensembles, kehrt mit „Extrawurst“ zurück nach Klagenfurt
Helmuth Fuschl, hier inmitten seines Ensembles, kehrt mit „Extrawurst“ zurück nach Klagenfurt © Theater Sommer
 

Keine hundert Meter von seiner einstigen Wirkungsstätte spielt es sich ab: Wilhelm Prainsack vom Theater Sommer Klagenfurt hat Helmuth Fuschl mit „Extrawurst“, einer Komödie des Autorenduos Dietmar Jacobs/Moritz Netenjakob („Stromberg“), zurück nach Kärnten gelockt. Morgen hat die auf Kärnten abgestimmte Textfassung im Innenhof des Stadthauses Premiere: Beim Tennisclub Herkules läuft die Diskussion über einen zweiten Grill für das türkische Vereinsmitglied aus dem Ruder. Ob Anwalt Erol Oturan sich bei Festen künftig seine Wurst extra braten darf? Schon geht es um kulturelle Toleranz, Religion, Gleichberechtigung und political correctness. Prainsack, den Helmuth Fuschl seit der Uraufführung von Stefan Vögels „Arthur und Claire“ (Wien, 2016) kennt, hat in seiner Bearbeitung auf mehr Frauenpower gesetzt: aus dem stellvertretenden Vorsitzenden Matthias Scholz wurde Mathea Scholz, gespielt von Katarina Hartmann. „Ein wirklich tolles Stück, sehr witzig. Gescheit. Und erst der Schluss! Den mag ich besonders “, sagt Fuschl.

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