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Austropop-HymneDer Mordfall "Hofa" bleibt ungeklärt

Da Hofa“ von Wolfgang Ambros aus der Feder von Joesi Prokopetz war vor 50 Jahren der Urknall des Austro-Pop. Zum Jubiläum gibt es eine Fortsetzung des Liedes.

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Joesi Prokopetz schrieb den Texten zum legendären "Da Hofa" - und jetzt eine Fortsetzung
Joesi Prokopetz schrieb den Texten zum legendären "Da Hofa" - und jetzt eine Fortsetzung © (c) Monika Loeff
 

Die erste Ambros-Platte und vor allem das von Ihnen geschriebene Lied „Der Hofa“ – eine Vernaderungshymne, in der das goldene Wiener Herz zerlegt wird – gelten als Urknall des Austro-Pop. Zu Recht?
JOESI PROKOPETZ: Das Wort „Austropop“ hat übrigens ein bayrischer Musikjournalist erfunden. Zum Hofa: Na ja, das war, bei aller Bescheidenheit, schon ein Meilenstein. Damals hatte der Austropop noch Poesie und Sprache und war im Bewusstsein der Musikindustrie und auch der Interpreten noch kein Genre, das im Kommerz angekommen ist. Aus dem Austro-Pop ist ja später eine Schlagerinstitution geworden, am Anfang war er hochliterarisch – aber nicht mehrheitsfähig.

Der frühe Austro-Pop stand ja in der Tradition eines Helmut Qualtinger und H. C. Artmann.
Natürlich! Unbewusst hat mich der Artmann auch beim „Hofa“ beeinflusst. Der Dialekt in der Literatur ist damals auch in der Popmusik angekommen.

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