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Museum Moderner Kunst KärntenElke Maier: Sinnlicher Lichtfadenwald in der Kapelle

Elke Maiers fragile Rauminszenierung in der Burgkapelle wächst von Tag zu Tag. Tausende feine Fäden modellieren den Dialog mit Licht.

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Spannt dünne, weiße Fäden auf den Spuren des Lichts: Elke Maier © Neumüller/KK
 

Wer in der Klagenfurter Burggasse am weit geöffneten Tor zur Burgkapelle des Museums Moderner Kunst Kärnten vorbeigeht, kann derzeit die Künstlerin Elke Maier bei der Arbeit sehen: Auf Gerüst und Leitern stehend spannt sie weiße Baumwollfäden von der Wand zum Boden, befestigt sie straff mit Steinen, über die später vielleicht noch eine Sandschicht kommt („SPACEd“). „Jeder Faden reflektiert das einfallende Sonnenlicht“, erläutert die in Gmünd lebende gebürtige Deutsche, die mit ihren Rauminszenierungen in profanierten Sakralbauten seit einigen Jahren für Aufsehen sorgt. „Jeder Raum ist anders“, meint Maier, die als Land-Art-Künstlerin begonnen und auch in Kärnten schon ihre (Licht-)Spuren hinterlassen hat (im Schaukraftwerk Forstsee 2008, im Klagenfurter Dom 2009). Es sind keine Arbeiten, die man einfach konsumieren kann, sie erfordern „neugierige Such-Orientierung“ (Maier).

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