Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Steirische MusikerszeneBestandsaufnahme mit Berndt Luef und Kollegen

Maulkorberlass macht Musiker nicht mundtot. Wie überleben „Aniada a Noar“, Berndt Luef und „Charlie & die Kaischlabuam“ die Pandemiezeit?

Berndt Luef flüchtet derzeit gern auf die Berggipfel © KK
 

"Zum Glück leben wir in Partnerschaften, unsere Frauen tragen mental und finanziell alles mit. Versprochene Fördergelder sind rasch bei uns angekommen, und nachdem wir kaum Möglichkeiten haben, Geld auszugeben, kommen wir über die Runden“, umreißen die „Noarn“ das Überleben in der Krisenzeit. Vibraphonist und Schlagzeuger Berndt Luef wendet allerdings als „Gefahr die drohende Möglichkeit“ ein, „Förderungen zurückzahlen zu müssen für angepeilte Projekte, die nicht verwirklicht werden konnten“.
„Kaischlabua“ Christoph Wundrak hat noch Anfang und im Sommer 2020 „mit sechs verschiedenen Formationen relativ viel gespielt“. Doch „fehlende Auftritte über Monate und bis zu anderthalb Jahre ohne Aussicht auf Konzerte, verbunden mit Ausfall von Tantiemen“, schmerzen. „Da wird die eigene ‚Selbstverständlichkeit‘ auf eine harte Probe gestellt“, erlebt Luef.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!
Kommentieren