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Neunter TeilRocky oder das Märchen von Königen und Verlierern

Der Filmboxer Rocky Balboa wurde zur Ikone der Popkultur: Adonis-Darsteller Michael B. Jordan wird im neunten Teil „Creed III“ auch Regie führen.

So sehen Jogginghosen-Träger aus, wenn sie zu Helden werden: Rocky in seiner berühmtesten Szene
So sehen Jogginghosen-Träger aus, wenn sie zu Helden werden: Rocky in seiner berühmtesten Szene ©  imago images/Everett Collection (Courtesy Everett Collection via www.imago-images.de)
 

Rocky rannte die 72 Stufen zum „Philadelphia Museum of Art“ hoch und reckte seine Arme zur Siegerpose. Diese Szene aus der gleichnamigen Filmreihe wurde so berühmt, dass die Stufen mittlerweile „Rocky Steps“ genannt werden. Am Fuße der Steinstufen steht heute eine Statue des berühmten „Philly Kid“ – als hätte es ihn wirklich gegeben.


Sylvester Stallone (74) schuf mit der Geschichte von Rocky Balboa eine Ikone der Popkultur: Der tumbe Tor, liebenswürdig naiv, fordert als „Italian Stallion“ den großen Weltmeister Apollo Creed (Carl Weathers, 73) heraus. In unterschiedlicher Variation wird seit dem ersten Teil von 1976 das Märchen von Königen und Verlierern als eine Apotheose des Schmerzes erzählt. Mittlerweile kämpft sich Adonis Johnson (Michael B. Jordan), Sohn des legendären und im Film verstorbenen Creed, durch die Filmgeschichte – der alternde Balboa blieb dabei stets an seiner Seite. In der neunten Symphonie dieser epischen Ringschlacht wird Jordan (34) selbst Regie führen: „Creed III“ heißt das Spektakel, das Ende 2022 in die Kinos kommen soll. Aufbauen wird der Film wohl auf dem, was Rocky geschaffen hat: Ein Märchen vom Underdog aus der Tusculum Street Nummer 1818, der es allen zeigte: Trying hard now.

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