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Zeitung "Österreich"Familie Fellner klagt Republik auf Presseförderung

Die Mediengruppe Fellner klagt die Republik Österreich auf Presseförderung - und zwar für ihre Kaufzeitung "Österreich". 500.000 Euro werden gefordert.

Fellner klagt die Republik
Fellner klagt die Republik © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Die österreichische Kaufzeitung "Österreich" seit ident mit der Gratiszeitung "oe24". Aus diesem Umstand leitete die Medienbehörde KommAustria auch ihre Entscheidung ab, dass "Österreich" keine Presseförderung bekomme. Laut Gesetz haben nur Zeitungen Anspruch auf die Presseförderungen, wenn sie mehr Exemplare verkaufen, als sie kostenlos auflegen.

Die Familie Fellner als Eigentümer der Mediengruppe hat jetzt die Republik auf Presseförderung verklagt. Der Befund der KommAustria sei unrichtig. Die Fellners argumentieren, dass es sich um zwei eigenständige journalistische Produkte handle. Die Forderungen belaufen sich auf 500.000 Euro.

Außerdem klage man sieben Mitglieder der Presseförderungskommission persönlich: Diese hätten zu Unrecht empfohlen "Österreich" nicht zu fördern.

Kommentare (15)
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gehtso
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die Klage

kann relativ leicht abgewendet werden. Es geht ja um PRESSEförderung, und dass die Werke des ehrenwerten Herrn Fellner nicht einmal im weitesten Sinne als Presse zu bezeichnen sind, sollte auch dem Herrn Fellner klar sein. Da kann er beim besten Willen keinen Beweis dafür liefern.

GordonKelz
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Das Missstände überhaupt noch aufgezeigt

werden, in Österreich s Zeitungslandschaft
ist eines der Wunder die nicht erklärbar sind,meist weil es schon die Spatzen von den Dächern pfeifen, also oft Monate oder Jahre später...was das mit Journalismus zu tun hat, weiß ich nicht! Die Politiker werden auf Kosten der Bürger mit Samtpfoten angefasst, und die nützen das weidlich aus,sind Sie doch jene die die Presseförderung ausschütten....Wo gibt es noch solche Zustände?
Gordon

HASENADI
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Das hat was, Gordon,...

das penetrante Anfüttern von Medien, der 4. "Gewalt" im Staat, ausgereizt mit einer auflagenstärkeabhängigen! Corona-Förderung, Hauptnutznießer Boulevard, wäre ebenso bedenklich wie ein unerwarteter Geldsegen für Exekutive oder Judikative. Ziel: Regierungsfreundliche Berichterstattung bzw. Gesetzesvollzug und -auslegung.

Billy S.
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Presseförderung - für was !?

Presseförderung komplett abschaffen wäre die bessere Lösung.....................

Dann gäbe es wieder objektivere Berichterstattung.

So schauen die Zeitungen, ja nicht bei der Regieung anzuecken, um nicht die Presseförderung zu verlieren oder keine Werbeeinschaltungen zu erhalten.

Es ist ein Trauerspiel mit unseren Medien…………….

Aber es gibt auch andere Medien, wo Berichte erscheinen, welche bei uns nicht veröffentlicht werden.

Wir haben durch die Presseförderung fast nur mehr regierungsfreundliche Medien, nur ja nicht zuviel von den Sümpfen aufdecken…………

HASENADI
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Abschaffung der Presseförderung...

sehe ich nicht als Lösung des Problems, weil es immer partei-/ideologieaffine Zuträger, Lobbyisten, Nutznießer (auf Gegenseitigkeit) im Privatsektor gibt, die Medien - ganz uneigennützig natürlich! - finanziell ausstatten würden. Ein Fortschritt im Sinne freier, unabhängiger Medien wäre schon, von dem unverschämt kalkulierten Förderungssystem nach Auflagenstärke! Abstand zu nehmen, stattdessen Regierungsaufträge nach einem fairen Schlüssel aufzuteilen... Die Verlockungen einer "wohlwollenden Presse" bzw. von Erschwernissen für regierungskritische Medien sind kein Alleinstellungsmerkmal von Autokratien bzw. Diktaturen in unserem Sichtfeld...

WASGIBTSNEUES
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Janein

dies ist eine komplizierte Sache. Wenn die Presseförderung abgeschafft wird, dann werden Zeitungen wie die KLZ keine Überlebenschance gegen Gratisblätter wie Österreich und Heute haben und damit die Medienlandschaft sehr einseitig werden.
Es ist aber sehr wohl unverständlich warum Gratiszeitungen aufgrund der Auflagen enormen Förderungen erhalten. Gratiszeitung dürften keine Förderungen erhalten sondern müssten wie andere Zeitungen auch über den Verkauf sich finanzieren, dann würden wir sehen wie schnell sich das Blatt wenden würde. Wenn Hr. Fellner eine Gratiszeitung als sein Hoppy ansieht, dann ist das seine Sache...

scionescio
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Für diesen Schund auch nur einen Euro Steuergeld auszugeben, wäre eine Frechheit sondergleichen!

Die Medien des Herrn Fellner zielen nur auf die niedrigsten Instinkte der Bevölkerung ab und sind absolut verzichtbar - der Demokratie im Land würde es gut tun, wenn die Bevölkerung nicht aufgehetzt und verblödet wird.

Lodengrün
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Viele

Leute sehen aber sehr gerne seinen Sender wenn Fellner Senior Herrn Lugner die Sexgeschichterln entlocken will oder der Herr Grosz seiner rabiaten Ader freien Lauf lässt.

Elli123
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nicht nachvollziehbar

Was hat die Zeitung "Österreich" mit der Zeitung "Oe24" zu tun? Man kann Fellner nur recht geben! Wer sollte schließlich eine Zeitung kaufen, wenn er sie ohnehin unter einem anderen Titel geschenkt bekommt?

hewinkle10
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Genau das is ja das Thema

Er hat Österreich nur erfunden, um die Presseförderung zu kassieren. Inhaltlich gibt es keine Unterschiede 😂🙈

hermyne
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Bitte,

unser Staat möge nicht einen Cent Steuergeld für dieses Medium ausschütten.

Lodengrün
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Ist das

eine Zeitung? Ich stelle auch ein Blattl in Ständer und suche um Förderung an. Geht das? Qualität dürfte kein Kriterium sein.

jg4186
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gratis oder/und umsonst

Ich hätte auch gerne ein Geld - wen kann ich klagen?
Das wird langsam modern: Jeder will vom Staat ein Geld - so, als ob es unbegrenzt vorhanden wäre. Man braucht nur ein Blatt'l drucken und auflegen, zum Verkauf anbieten - und schon kann man Förderung bekommen?
Ist ohnedies nicht nur Gratis-Zeitung, sondern Umsonst-Zeitung: Sie ist einfach umsonst! Und solche wollen wir Steuerzahler nicht fördern!

OE39
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TV

Samt seinem Sender und den ganzen "Ungustln"-Reporter!

plolin
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Gibt es wirklich noch jemanden,

der "Österreich" liest? Billiger Abklatsch der "Bild".