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"Outstanding Artist Awards" Preisregen für 14 heimische Kunst- und Kulturschaffende

Unter den Preisträgern finden sich illustre Namen wie Florentina Holzinger, Sandra Wollner und Gertraud Klemm. Die Preise sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert.

Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer
Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer © APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
 

14 Künstlerinnen, Künstler respektive Initiativen erhalten heuer die "Outstanding Artist Awards". Dies gab Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) am Montag bekannt. Unter den heurigen Preisträgern, die je 10.000 Euro erhalten, finden sich so illustre Namen wie Florentina Holzinger, Sandra Wollner oder Gertraud Klemm. Übergeben werden die Auszeichnungen am 26. November im Wiener MuTh.

Die Ehrungen richten sich an Künstler der jüngeren und mittleren Generation, wobei die einzelnen Preisträger von einer unabhängigen Jury ermittelt wurden. "Wir befinden uns nach wie vor in einer sehr schwierigen und herausfordernden Zeit für alle Künstlerinnen und Künstler in Österreich", konstatierte Mayer in einer Aussendung: "Die Preisträgerinnen und Preisträger der Outstanding Artist Awards zeigen aber, dass der Kunstbetrieb seine Arbeit nie eingestellt hat, nie die Zuversicht verloren hat."

Und so zeigt das Feld der Preisträger ein buntes Bild aus etablierten Kräften und noch unbekannteren Künstlern. Zur ersteren Kategorie zählt fraglos Performerin und Choreografin Florentina Holzinger, die in der Kategorie "Darstellende Kunst" geehrt wurde. Und auch Regisseurin Sandra Wollner, deren Spielfilm "The Trouble With Being Born" derzeit durch die Festivallandschaft tourt, kann sich freuen - über den Sieg im Bereich "Dokumentarfilm". Den Sektor "Experimentalfilm" konnte Antoinette Zwirchmayr für sich entscheiden.

Zwei Preisträgerinnen gab es in den Literaturkategorien, wo Gertraud Klemm die Sparte "Literatur" für sich entscheiden konnte, die zuletzt "Hippocampus" (Kremayr & Scheriau 2019) publizierte. Die Sektion "Kinder- und Jugendliteratur" indes ging an ihre Mühlviertler Kollegin Leonora Leitl (u.a. "Susi Schimmel. Vom Verfaulen und Vergammeln", Tyrolia Verlag 2018).

Bei der "Bildenden Kunst" wurde der Wahlwiener Christian Kosmas Mayer geehrt, während Claudia Rohrauer die Sparte "Künstlerische Fotografie" für sich entscheiden konnte. Der tirolstämmige Architekt Martin Feiersinger obsiegte unter dem Label "Experimentelle Tendenzen in der Architektur", Hanna Burkart beim "Experimentellen Design".

Die Sparte "Karikatur und Comics" ging an die für verschiedenste Medien, auch für die Kleine Zeitung, arbeitende Margit Krammer, während Susanne Bisovsky die Kategorie "Mode" für sich entscheiden konnte. "Medienkunst" würdigt Anna Witt, ebenfalls eine Wahlwienerin, bei der "Musik" konnte Konzertorganist Klaus Lang den Sieg davontragen.

Und schließlich wurde mit dem MAD auch eine "Kulturinitiative" gewürdigt, wobei der 2013 gegründete Verein Tanz- und Performanceproduktionen initiiert, bei denen Menschen mit Behinderungen und erfahrene Künstler zusammenarbeiten, wobei man den Kunstaspekt in den Vordergrund rückt und sich von einem therapeutischen Zugang distanziert.

 

 

Kommentare (1)
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Bodensee
0
0
Lesenswert?

was für ein großartig.......

.......unwichtiger Preis.