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Sigmund-Freud-Museum"Das Haus ist ein Mahnmal"

Nach 18-monatigem Umbau öffnet kommenden Samstag das Sigmund Freud Museum seine Türen. Das berühmte Gebäude in der Berggasse 19 umfasst gleich drei neue Dauerausstellungen, modern konzipiert und doppelt so groß wie vorher. Doch die Einrichtung überrascht - wo ist die Freud’sche Couch?

Herrenzimmer © Hertha Hurnaus, Sigmund Freud Privatstiftung
 

Sigmund Freuds Behandlungsraum aus dem Jahr 1938 gleicht auf den ersten Blick mehr einem üppig dekorierten Wohnzimmer als einer Ordination. Bücher gibt es wenige, dafür eine Fülle an antiken Sammlungen. Die eng aneinander gereihten Möbel, Polster und Teppiche leuchten in intensiven, dunklen Farben und an den Wänden hängen gerahmte Fragmente pompejanischer Wandmalereien. In der Wärme des Kachelofens, umgeben von Samtkissen und mit einem wulstigen Perserteppich bedeckt, steht das Herzstück des Raumes: die Couch. Das von Freud auch „Diwan“ oder „Ruhebett“ genannte Möbelstück entwickelte sich zum charakteristischen Setting der psychoanalytischen Behandlung.

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