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Liquiditätssicherung15 Millionen Extrageld für Bundesmuseen und Bundestheater

Mehr Besucher soll die Sommeraktion bei der Bundesmuseen-Card bringen. Die "Streifenkarte" für je einen Besuch in allen acht Bundesmuseen kostet 19 Euro statt 59 Euro.

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Das Albertina Museum in Wien gehört zu den Bundesmuseen © APA/NEUBAUER
 

Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer hat sich mit dem Finanzministerium geeinigt: 15 Millionen Euro beträgt die erste Tranche für die Liquiditätssicherung von Bundesmuseen (wie Belvedere, Kunsthistorisches Museum, Albertina, MAK) und Bundestheater (wie Burg, Volksoper) bis zum Herbst. 10 Millionen davon gehen an die Museen, 5 Millionen an die Theater. Die Kurzarbeit wird beendet, die Arbeitsplätze sollen möglichst erhalten bleiben. Bis Jahresende sind weitere Mittel akkordiert, hieß es.
Die zweite Tranche sei in ihrer endgültigen Höhe noch offen, da sie "sich nach der weiteren Entwicklung in den Häusern und auch der Pandemie richtet", so Mayer in einem schriftlichen Statement. "Grundsätzlich wurden die Prognosen aber in Zusammenarbeit mit den Bundesmuseen und Bundestheatern erstellt."

Diese zusätzlichen Mittel sollen dafür sorgen, "dass die Häuser ihrem Kultur-Auftrag in angemessener Weise nachkommen können. Gleichzeitig erwarte ich mir von den Institutionen, dass sie alles in Ihrer Macht Stehende tun, um mit den Ihnen zugestandenen Mitteln so sorgsam wie möglich umzugehen. Ich möchte an alle Menschen, die in Österreich leben, appellieren: Wir haben jetzt wieder einen Kulturbetrieb - auch wenn er noch nicht so ist, wie wir ihn kennen - nutzen Sie diesen auch!"

Als zusätzlichen Anreiz dafür wurde für die Bundesmuseen-Card eine Sommeraktion eingeführt. Von 1. Juli bis 15. September kostet diese "Streifenkarte" für je einen Besuch in allen acht Bundesmuseen 19 Euro statt 59 Euro. "Ich freue mich, dass wir uns mit den Bundesmuseen auf diese sehr attraktive Sommeraktion einigen konnten und hoffe, dass sie auch beim Publikum, bei allen Menschen, die in Österreich leben, entsprechenden Anklang findet", so Mayer.

 

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