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100 Jahre Salzburger FestspieleCaroline Peters über die Buhlschaft: "Wie die Prinzessin im Karneval"

Caroline Peters verkörpert heuer die „Jahrhundert-Buhlschaft“ bei den Salzburger Festspielen und am Freitag zeigt der ORF die Culture-Clash-Komödie "Womit haben wir das verdient?" mit ihr in der Hauptrolle. Die Burgtheater-Mimin über ihre 30 Sätze darin, Corona und Theater auf Distanz.

Caroline Peters vermisst das Theater und die Proben in diesen Tagen © Burgtheater
 

Frau Peters, wie ist es Ihnen während dieser seltsamen Zeit ergangen?
CAROLINE PETERS: Es war eine Mischung von Gefühlen wie hitzefrei in der Schule, der Triumph, dass ich täglich ausschlafen kann und den ganzen Tag selbst bestimmen kann, was ich tue und was ich lasse, bis hin zu totaler Langeweile, die ich auch als erholsam empfunden habe. Wir (Anm. Partner Frank Dehner) haben viel an unserer Postkarten-Galerie gearbeitet. Dann gab es auch gewaltige Sorgen um die Zukunft, die Eltern und die sozialen Kontakte, die man nicht mehr pflegen kann. Es war ein ständiges Auf und Ab der Emotionen.

Kommentare (1)

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masterchristl
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Caroline Peters als Buhlschaft

Es freut mich, dass heue eine gestandene Frau die Buhlschaft spielt, denn Erwachsenen können so spielen, wie sie wollen. Letztes Jahr dachte ich beim ersten Anblick dieser junge, zerbrechlich wirkenden Schauspielerin spontan "die muss ich vor dem Lustmolch Jedermann - nicht Moretti - schützen"
So ist es mir lieber.
Ich sah eine Aufführung mit Senta Berger und Curd Jürgens. Der musste den Jedermann nicht spien, der war es und Senta Berger erschien mir als eine kongeniale Spielerin.