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Top 15 Die 15 besten Bücher für eine Reise im Kopf

Die wahren Reiseabenteuer sind derzeit nur im Kopf, aber der Fantasie kann kein geschlossener Schranken Grenzen setzen. Mit diesen Buchtipps ist schon nach ein paar Zeilen ganz weit weg.

Die Briten sind ein Volk der „Geher“ – und MacFarlane ihr Kundschafter. Er begeht alte und oft vergessene Pfade;  solche vor der Haustür und weit entfernte. Der Weg ist tets das Ziel. Alte Wege. Robert MacFarlane, Naturkunden. 346 Seiten, 32,90 Euro.

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18 Jahre alt war Fermor, als er sich 1933 – dem Jahr von Hitlers Machtergreifung – von London aus aufmachte, die Welt zu erkunden. Zu Fuß! Bis Konstantinopel führte der Weg. Faszinierendes Panorama des alten Europa, das bald in Schutt und Asche liegen sollte. Die Zeit der Gaben. Patrick Leigh Fermor, Dörlemann, 414 Seiten, 10,30 Euro.

blackdiamond67/stock.adobe.com (OZTURK MUSTAFA)

Berühmt wurde er als Weltenbummler, hier durchforstet Theroux die eigene Heimat – den Süden der USA. Und trifft dort auf Hass, Angst – und Herzlichkeit. Tief im Süden. Paul Theroux, Hoffmann und Campe, 604 Seiten, 26,80 Euro.

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Der Jahrhundert-Reporter wandelt auf den Spuren des ersten Reporters der Weltgeschichte: Herodot. Ihr Zugang ist ähnlich: Sehen, hören, wissen, fühlen, schreiben. Meine Reisen mit Herodot. Ryszard Kapuscinski. Andere Bibliothek. 370 Seiten, 24,70 Euro.

javarman/stock.adobe.com (Konstantin Kalishko)

Ein Kultbuch, das noch heute fasziniert. 1953/1954 fuhr der Schweizer Schriftsteller und Journalist mit einem Fiat Topolino von Genf bis nach Afghanistan. Ein poetisches, lebenspralles Reiseabenteuer; eine Welterkundung voll Leidenschaft. Die Erfahrung der Welt. Nicolas Bouvier,
Lenos. 443 Seiten, 17 Euro.

KK

Ist das nicht eine wunderbare Nachricht? Es gibt auf diesem Planeten Orte, die kaum ein Mensch kennt. 50 einsame Inseln zum Nachlesen – halb literarisch, halb kartografisch, ganz bezaubernd. Atlas der abgelegenen Inseln. Judith Schalansky, Mare-Verlag, 143 Seiten, 35 Euro.

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Der preisgekrönte Journalist Suketu Mehta kehrt zurück in die Stadt seiner Kindheit – und erkennt Bombay nicht nur deshalb kaum wieder, weil es inzwischen Mumbai heißt. In vielen Geschichten nähert er sich der Megacity von unten.
Bombay - Maximum City. Suketu Mehta, Suhrkamp, 781 Seiten, 15,50 Euro.

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Er ist einer der berühmtesten Reiseautoren der Gegenwart – und mit Abstand der komischste. Wenn ein Passagier im Flugzeug plötzlich laut auflacht, hat er nicht selten ein Buch von Bill Bryson in der Hand. Frühstück mit Kängurus. Bill Bryson. Goldmann. 416 Seiten, 11,40 Euro.

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Sie nannten ihn „Der Gesegnete von London“: Ende der 1940er-Jahre reist der britische Abenteurer Wilfred Thesiger mit Beduinen durch die Wüste Rub al-Khali. Dabei wird er zum Chronisten eines Arabiens, das es nicht mehr gibt. Die Brunnen der Wüste. Wilfred Thesiger, National Geographic, 381 Seiten, 16,50 Euro.

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Was für ein Kündigungsschreiben: „Für vier Monate fort nach Patagonien.“ Mitgebracht hat der britische Weltenbummler Bruce Chatwin ein wildes Kompendium von Eindrücken aus einem bis heute wilden Land. In Patagonien. Bruce Chatwin, Suhrkamp, 272 Seiten, 10,30 Euro.

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Im Winter 1801 brach Johann Gottfried Seume (1763-1810) von Grimma bei Leipzig zu Fuß auf und wanderte bis nach Syrakus auf Sizilien, wo er am 1. April 1802 ankam. Er wanderte auch zurück, wobei er noch einen Abstecher nach Paris machte. Wieder zu Hause, beschrieb er seinen "Spaziergang nach Syrakus". Das Werk, eine Mischung aus Reisebericht und Reportage, machte Seume zu einem der ersten Reiseschriftsteller. Spaziergang nach Syrakus. Johann Gottfried Seume, dtv Verlag, 416 Seiten, 14,30 Euro.

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Sex, Drogen, Bebop: Jack Kerouac (1922-1969) wurde mit "On The Road" (1957; dt.: "Unterwegs") zu einem der wichtigsten Vertreter der Beat Generation. Dean Moriarty und der Erzähler Sal Paradise reisen kreuz und quer über den nordamerikanischen Kontinent, immer auf der Suche nach Party, Freiheit und Glück. Sie trampen, fahren auf Güterzügen und in Lastwagen mit und brausen mit dem Auto über den Highway. Kerouac fing das Lebensgefühl einer Subkultur ein, die aus der Perspektive von Außenseitern auf die amerikanische Gesellschaft sah. Unterwegs. Jack Kerouac, Rowohlt Taschenbuch, 384 Seiten, 10,30 Euro.

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Altenpfleger Jan Kraus begleitet Schwerkranke am Ende ihres Lebens. So gerät er an den hochbetagten Wenzel Winterberg, und der hat noch etwas vor: Er will eine letzte Reise antreten, auf der Suche nach einer verlorenen Liebe. Mit der Eisenbahn reist das seltsame Duo von Berlin über Reichenberg (Liberec), Prag, Wien und Budapest bis nach Sarajevo. Ihr Reiseführer ist der Baedeker von 1913 für Österreich-Ungarn, aus dem Winterberg ausgiebig vorliest. Winterbergs letzte Reise. Jaroslav Rudis, Luchterhand Literaturverlag, 540 Seiten, 24,70 Euro. 

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Antal Szerb (1901-1945) zählt zu den großen ungarischen Autoren. 1937 erschien sein bedeutendster Roman: "Reise im Mondlicht". Das frisch vermählte Paar Erzsi und Mihaly ist auf Hochzeitsreise in Italien. Bald beschleichen Mihaly Gedanken an ein Ende der Beziehung. Auf einem kleinen Bahnhof bleibt seine Frau versehentlich zurück, und er beginnt eine eigene Reise, die ihn in ein umbrisches Kloster und schließlich nach Rom führt. Reise im Mondlicht. Antal Szerb, dtv Verlagsgesellschaft, 272 Seiten, 11,30 Euro.

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Das ultimative Reiseziel? Natürlich die ganze Welt! Der Engländer Phileas Fogg wettet um sein Vermögen, dass er in 80 Tagen einmal um die Erde reisen wird. Mit der Eisenbahn, auf dem Rücken von Elefanten, im Segelschiff und auf Schlitten: Fogg und sein Diener Passepartout lassen nichts aus. In 80 Tagen um die Welt. Jules Verne, Reclam, 294 Seiten, 9,20 Euro.

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