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Interview mit Mavi PhoenixViele wollten sein wie sie, außer er

Sie zählte zur Speerspitze der jungen weiblichen Popszene Österreichs. Nach dem Transgender-Outing meldet sich Mavi Phoenix als Mann und mit Debütalbum zurück. Im Interview spricht der Künstler offen über den langen Weg seiner Verwandlung, der noch nicht zu Ende ist.

Mavi Phoenix bei einem Auftritt beim Springfestival in Graz
Mavi Phoenix bei einem Auftritt beim Springfestival in Graz © (c) Simon Moestl
 

Die Verwandlung der Marlene Nader war im Grunde schon ihrem Künstlernamen „Mavi Phoenix“ vorgegeben. „Mavi“ wäre der weibliche Vorname ihres Bruders gewesen, die Bedeutung des Phoenix als Symbol der Erneuerung gefiel der gebürtigen Linzerin ebenfalls. Vielleicht spürte Nader bereits damals, dass der Künstlername eine Art Platzhalter sein musste für das spätere Outing. Im Vorjahr schließlich machte die heimische Künstlerin, die bis zu diesem Zeitpunkt mit einer Handvoll Songs ein popmusikalisches Inferno in halb Europa entfachte, im Video zum Lied „Bullet in My Heart“ den Wunsch publik, künftig als „Er“ angesprochen zu werden. Viele wollten sein wie sie, außer er.

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