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Coronavirus Kulturschaffende fordern ein Maßnahmenpaket

Das angekündigte Wirtschaftshilfepaket müsse hier auch den vielen Einzelunternehmen zugutekommen, für diese gehe es "um die Erhaltung der betrieblichen und persönlichen Existenz".

90 JAHRE RADIO: RUISS
Vorsitzende der IG Autorinnen Autoren, Gerhard Ruiss. © APA/HERBERT PFARRHOFER
 

In einem offenen Brief an Bundesregierung, Landeshauptleute und die Bereichssprecher der Parlamentsparteien hat die IG Autorinnen Autoren am Sonntag ein Maßnahmenpaket für die Bereiche Kunst, Kultur und Medien gefordert.

"Die kulturellen und medialen Einpersonenunternehmen leben mit dem Rücken zur Wand, verlieren sie ihre Aufträge, was derzeit massenhaft der Fall ist, brechen ihnen ihre Existenzen weg", warnt der Vorsitzende der IG, Gerhard Ruiss. Im Kunst- und Kulturressort müsse umgehend ein Krisenfonds eingerichtet werden. Außerdem müsse sofort die soziale Absicherung dieser Gruppe verbessert werden, es brauche eine Reform der Regelung für Neue Selbstständige und des Künstler-Sozialversicherungsgesetzes, eine Ausweitung der Steuererleichterungen für Künstler und eine Umsetzung der EU-Urheberrechtslinie. Außerdem appelliert die IG an Länder und Bundeseinrichtungen, auf Subventionsrückforderungen zu verzichten

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