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Weltmuseum WienMit 17 ging er nach Japan und sammelte und sammelte und sammelte

Einblicke in eine unbekannte Welt: Schon mit 17 Jahren ging Heinrich von Siebold 1869 nach Japan. Zeit seines Lebens sammelte er rund 20.000 Objekte. Ein Teil davon ist nun im Wiener Weltmuseum zu sehen.

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Heinrich Freiherr von Siebold in japanischer Tracht (1897)
Heinrich Freiherr von Siebold in japanischer Tracht (1897) © Siebold-Archiv Burg Brandenstein
 

Die japanische Kultur ist ja dafür bekannt, Begriffe zu verwenden, für die es in vielen Sprachen kein Pedant gibt: „Shibui“ wäre so eines. Es bezeichnet Dinge, die – sehr salopp gesagt – alt, aber auch sehr gut sind. Davon hätte das Wiener Weltmuseum dann doch gar nicht so wenige, darunter ein paar Tausend Objekte des Japan-Kenners Heinrich von Siebold (1852–1908).

Der Deutsche ging schon mit 17 Jahren, nach dem Tod seines Vaters, des Arztes und Japan-Forschers Philipp Franz von Siebold, nach Japan. Dort lernte er die Sprache, fungierte als Netzwerker und Diplomat, aber auch als Archäologe und Ethnologe. Rund 20.000 Objekte umfasste seine Sammlung – von Musikinstrumenten über religiöse Artefakte und Alltagsgegenstände bis hin zu bäuerlichen Arbeitsgeräten. Mehr als 5000 dieser Objekte schenkte er 1889 Kaiser Franz Joseph, der dankte zwei Jahre später mit einem Freiherrentitel.

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