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22. Jänner Muti freut sich auf Scala-Rückkehr mit Chicago-Orchester

Am 22. Jänner dirigiert er das Chicago Symphony Orchestra. "Ich kehre mit größter Freunde an die Scala zurück. Ich dirigiere das Orchester meines Herzens im Theater meines Herzens", so Muti laut der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera".

Riccardo Muti
Riccardo Muti © APA/HANS PUNZ
 

Riccardo Muti, der 2021 das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker im Musikverein dirigieren wird, freut sich auf seine Rückkehr an die Mailänder Scala. Auf dem Programm steht die Ouvertüre aus Wagners "Der fliegende Holländer", Paul Hindemiths Symphonie "Mathis der Maler" und Prokofjews Symphonie Nr. 3. 2005 war Muti nach fast 20 Jahren als Scala-Musikdirektor im Streit mit dem damaligen Intendanten Carlo Fontana geschieden. Am 20. und 21. Jänner 2017 hatte er bereits zwei Konzerte seines Chicago Symphony Orchestra an der Scala dirigiert.

"Ich habe 20 Jahre meines Lebens an der Scala verbracht. Ich liebe das Mailänder Publikum", sagte Muti. Er habe große Wertschätzung für Dominique Meyer, der im März zum neuen Scala-Intendanten aufrückt. "Ich kenne Meyer seit vielen Jahren. Wichtig ist, dass er weiterhin den Weg der Internationalisierung der Scala beschreitet. Ich wünsche ihm das Beste", sagte Muti.

Vertrag bis 2022

Eine Verlängerung seines bis 2022 laufenden Vertrags mit dem Chicago Symphony Orchestra schloss der Stardirigent nicht aus. "Ich wäre aber auch gern frei. Die Beziehung zum Chicago Symphony Orchestra ist außerordentlich, doch es gibt auch andere Wege, um verbunden zu bleiben", sagte Muti.

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