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Das SonntagsinterviewErwin Wagenhofer: "Ich wollte einen Film machen, der Menschen Mut macht"

Nach Lebensmittel-, Finanz- und Bildungskrise widmet sich der Filmemacher Erwin Wagenhofer dem guten und schönen Leben. Warum Frauen die Zukunft sind und uns die Verbundenheit fehlt.

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Erwin Wagenhofer
Erwin Wagenhofer © (c) APA/ROLAND SCHLAGER (ROLAND SCHLAGER)
 

In Ihren vorigen Filmen wie „We Feed the World“ prangerten Sie die Nahrungsmittelproduktion und Industrialisierung von Lebensmitteln an, in „Let’s Make Money“ sezierten Sie das globale Finanzsystem und in „Alphabet“ zeigten Sie die Missstände im Bildungssystem auf. Ihr neuer Film „But Beautiful“ ist anders, weniger streitbar, optimistischer, milder. Sie porträtieren Menschen und Initiativen, die neue Wege eines guten Lebens gehen. Es wirkt wie eine Richtungsänderung – was ist seit damals in Ihrem Leben passiert?
ERWIN WAGENHOFER: Es ist in unser aller Leben etwas passiert. Seit Drehstart 2015 gab es so gravierende Veränderungen, dass es eine Gegenkraft braucht. Meine Idee war, einen Film über Verbundenheit zu machen. Verbundenheit in der Musik zum Beispiel. Und wenn Sie über Verbundenheit nachdenken, landen Sie ganz schnell bei Weiblichkeit, weil sie dort am stärksten ausgeprägt ist.

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