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"American Crime Story"US-Fernsehserie wirft einen Blick auf den "Fall Lewinsky"

Die nächste Staffel der Fernsehserie "American Crime Story" thematisiert das Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Bill Clinton. Die Ausstrahlung ist noch vor der Präsidentschaftswahl geplant.

Hatten eine verhängnisvolle Affäre: Bill Clinton und Monica Lewinsky © AP
 

Das nächste Kapitel der US-Fernsehserie "American Crime Story" wirft einen Blick auf das Amtsenthebungsverfahren gegen den früheren Präsidenten Bill Clinton. Der Fokus liege unter anderem auf der damaligen Praktikantin im Weißen Haus Monica Lewinsky, teilte der Chef des Fernsehsenders FX Networks, John Landgraf, am Dienstag mit. Lewinsky werde Produzentin des Projektes.

Die Lewinsky-Affäre hätte Clinton in den 90er-Jahren beinahe sein Amt gekostet. Der US-Präsident hatte die sexuelle Beziehung zu der Praktikantin zunächst abgestritten, dann aber 1998 zugegeben. Das führte zu einem Amtsenthebungsverfahren, das schließlich im US-Senat scheiterte. Auch Lewinsky hatte die Affäre zunächst geleugnet, sie später aber zugegeben. Ihre Rolle soll Beanie Feldstein ("Booksmart", "Lady Bird") übernehmen.

Die Miniserie, deren Dreharbeiten im Februar starten sollen, basiert auf dem Buch "A Vast Conspiracy: The Real Story of the Sex Scandal That Nearly Brought Down a President" von Jeffrey Toobin. Sie soll am 27. September 2020, wenige Wochen vor der Präsidentschaftswahl, ausgestrahlt werden.

In der ersten Staffel der Serie wurde der Fall des ehemaligen Footballstars O. J. Simpson behandelt, dem die Ermordung seiner Ehefrau vorgeworfen worden war, in der zweiten Staffel ging es um die Ermordung des Modedesigners Gianni Versace.

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