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St. Margarethen"Die Zauberflöte" als bildmächtiger Geschlechterkampf

Nach einem Jahr Pause gibt man im burgenländischen Römersteinbruch wieder Oper: Mozarts „Zauberflöte“ wird in imposanten und faszinierenden Bildern gezeigt.

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Grosze Begeisterung bei der Premiere von Mozarts ZAUBERFLOeTE im Steinbruch St. Margarethen
"Zauberflöte" im Steinbruch © Oper im Steinbruch
 

Nach einem Jahr Pause   und  der Beilegung der Konflikte zwischen dem Land Burgenland und der Esterhazy- Stiftungsgruppe feiern Opernaufführungen im Römersteinbruch von St. Margarethen nun ihre Wiederkehr. Nämlich mit Wolfgang Amadeus Mozarts „Zauberflöte“, der ersten Premiere mit Daniel Serafin als künstlerischem Leiter.
Er ist schon sehr imposant, dieser Wolkentunnel mit seinem zentralen Auge und der riesigen Treppe, auf der überwiegend gespielt wird. Und er beeindruckt umso mehr, je dunkler es wird, denn dann kann man die darauf wechselnden Projektionen, wie Schlangen, weiße Vogelschwärme, sich scheinbar bewegende Steine, Feuer und Wasser bei den Prüfungen und schließlich das gesamte Sternenuniversum noch deutlicher sehen. Zudem wird die riesige Naturbühne des Steinbruchs von drei gigantischen schwarzen Vögeln bevölkert, was eine gewisse unheimliche Stimmung erzeugt. Zum Schluss erstrahlt eine überdimensionale Sonne, so wie es Emanuel Schikaneder in seinem Libretto wollte.

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Bond
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Habererpartie

Simonischek als Papageno ist peinlich. Damit zeigt sich aber, dass Obonya & Co den Kritikern alles vorsetzen können, sie werden es schlucken. Die Wiener Kulturszene ist halt eine korrumpierte Habererpartie. Ein Papageno, der nicht singen kann. Wenn Ihr das nächste mal ins Spital müsst, vielleicht operiert euch der Portier.

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plolin
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So eine schöne Zauberflöte

habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Die Königin der Nacht - traumhaft. Die gesamte Besetzung und die Choreo fand ich klasse. Über den Papageno kann man streiten. Mozart würde sich vielleicht im Grab umdrehen. Gut, singen kann der junge Simonischek nicht, aber hat sich auf seine Art und Weise gut geschlagen.

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kropfrob
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Na ja, Tamino ...

... erkennt es gleich beim Auftrittslied des Papageno, den er mit lautstarken "Aufhören"-Ausrufen unterbircht ;-)

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Maja1975
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Papageno,

ist in diesem Fall eine totale Fehlbesetzung!!! Singen kann man das ja nicht gerade nennen. Ansonsten TOP Inszenierung

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