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Cirque du SoleilErdanziehungskraft? Lächerlich! Hinter den Kulissen von "Corteo"

Eine Ode an das Leben: Der Cirque du Soleil kommt mit der Show „Corteo“ nach Österreich. Ein Blick hinter die Kulissen: Zwischen Engeln und schlafenden Pferden kommt hier die Erdanziehungskraft abhanden.

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Beschwingter Einstand bei "Corteo"
Beschwingter Einstand bei "Corteo" © Lucas Saporiti/Cirque du Soleil
 

Die Zahlen sind rot, kantig und übergroß und es schaut verdächtig nach Countdown aus. Doch vor der Uhr, da streckt, reckt und dehnt man sich in aller Gelassenheit zwischen zwei überdimensionierten Betten, Kostümkästen und jeder Menge technischem Equipment. Würde man es nicht besser wissen, könnte man glauben, man wäre mitten in einem Filmset gelandet. Was hier gespielt wird? Eine Ode an die Lebensfreude, aber verkehrt herum. Nicht nur, weil viele Mitwirkende in irgendeiner Form, aber immer spektakulär, von der Decke hängen, sondern auch, weil der Ausgangspunkt ein trauriger ist: In der Show „Corteo“ defiliert das Leben noch einmal in seiner ganzen Strahlkraft an Clown Mauro vorbei, dessen Zeit auf Erden zu Ende geht. Es ist eine Mischung aus zauberhafter Melancholie, gepaart mit wahnwitziger Akrobatik, eingebettet in ein nostalgisch-romantisches Setting des 19. Jahrhunderts. Eine Ode an das Glück des Lebens.

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