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Letztes KonzertDie Ärzte beenden das Nova: Bela B. tritt als Oligarchentochter auf

Ironisch-humoristisch und erneut mit politischen Kommentaren: Den Toten Hosen folgen nun auch die Ärzte. Ihr finales Konzert war ein wahrliches Unterhaltungsprogramm.

Mit ihrem Konzert endet das Nova Rock 2019: Die Ärzte kehren nach sechs Jahren zurück
Mit ihrem Konzert endet das Nova Rock 2019: Die Ärzte kehren nach sechs Jahren zurück © APA/HERBERT P. OCZERET
 

"Der Rock regiert die Welt" und die Ärzte das Nova. Den drei Punkrockern aus Berlin gebührte am Sonntagabend die Ehre mit dem finalen Konzert das diesjährige Nova Rock Festival zu beenden. Ohne viel Gerede, dafür mit viel Ironie haben sie das auch getan. Nach falschen Tönen zum Einstieg, einem Feuerwerk und drei gespielten Songs begrüßte Farin Urlaub die Fans mit einem herzlichen "Servus". Trotz sechs vergangener Jahre inklusive Band-Pause geht es aber allen Mitgliedern "prima". Bela B. konnte es sich hingegen nicht nehmen lassen die Besucher mit "Ibiza, Ibiza" zu animieren. Später sogar als "Oligarchentochter".

Danach ging es schnurstracks im Akkord weiter: Nach "Unrockbar", "Wie es geht" und "Wir sind die besten" folgte "Das Lied vom Scheitern".

Pilgern zur Stage

Das Publikum war rund um zufrieden mit dem Entertainmentprogramm, das die drei geboten hatten. Wer im Zelt blieb, hatte Pech: Kurz vor Konzertstart beendeten Within Temptation ihren Auftritt auf der "Red Stage", danach gab es kein Halten mehr. Gehend, laufend und tanzend pilgerten gefühlt alle noch anwesenden Nova-Rocker Richtung Ärzte-Bühne. Aus Nickelsdorf wurde "Nickelsstadt", meinte Urlaub. Ausgesehen hat das Ganze so: Alle Menschen auf einem Fleck, das Gelände rund herum ausgestorben. Die vorbei ziehenden Dünen untermalten den Augenblick auf authentische Weise.

Nach einigen Wechsel zwischen Urlaub und Gonzales an der Gitarre und mit Bela am Gesang verstummten schließlich die letzen Boxen am Gelände. Ob es ein Wiedersehen geben wird, ist unklar. "Würdet ihr auch wiederkommen wenn Slash nicht vorher aufgetreten wäre?", fragt Urlaub in die Menge. Zurück kam Gekreische, was das zu bedeuten hat, wird sich wohl erst an den Besucherzahlen im nächsten Jahr sehen lassen.

Nova Rock: Die besten Bilder vom Sonntag

Mit einer perfekten Headliner-Darbietung haben Die Ärzte in der Nacht auf Montag das Nova Rock beendet. Eine von Fans erhoffte Session mit den Toten Hosen blieb zwar aus, das Publikum kam dennoch auf seine Kosten.

(c) APA/HERBERT P. OCZERET (HERBERT P. OCZERET)

eim Auftritt in Nickelsdorf als letzte Band des Festivals war von der sechsjährigen Band-Pause nichts zu spüren: Farin, Bela und Rod rockten ohne Knirschen im Getriebe.

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So schräg und falsch das Intro "Also sprach Zarathustra" aus den Boxen geschallt war, so technisch versiert agierte das Trio. Immer wieder garnierten sie ihren Punkrock mit Ausflügen in andere Genres, zwischen Mitsing-Stücken ("Wie es geht", "Deine Schuld", "Schunder-Song") fegten sie auch mal ungeniert durch einen rotz-frechen Kracher wie "Punkbabies", ...

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... sogar ausufernde Gitarrensoli wurden aufgeboten (Farin: "Ich fühle mich von Slash inspiriert"). Im Zugabenteil wurde u.a. der "Schrei nach Liebe" abgefeiert. 

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Farin Urlaub wechselte zwischendurch mit Rodrigo Gonzales (Farin: "der chilenische Phallus") Gitarre und Bass, Drummer Bela B - im Ibiza-T-Shirt (Farin: "er ist die Oligarchentochter im Video") - kam immer wieder an den Bühnenrand und wechselte sich mit Farin wie üblich mit den Lead-Vocals ab.

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Besonders gut funktionierten auch Songs mit dreistimmigem Gesang. Politische Kommentare und Anspielungen - inklusive "Zack, zack, zack" - waren ebenso zu erwarten und wurden mit Humor und Ironie geboten. Auch wenn gediegene Lichteffekte das Konzert umrahmten, waren Die Ärzte die Show allein.

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Wolfmother hatten am Nachmittag das Festival in die 70er-Jahre katapultiert: Andrew Stockdale und seine Band servierten einmal mehr Hard Rock mit fetten Gitarren zwischen Led Zeppelin und Black Sabbath.

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Ein beeindruckende Show zog zuvor auch die Antilopen Gang ab. Die deutschen Rapper brachten mit einer Mischung aus Punk und Polit-Hip-Hop das Publikum auf ihre Seite.

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Ziemlich laut und mit einigen Ausflügen ins Horrorgenre wusste auch Rob Zombie mit seiner Band zu überzeugen.

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Sänger Tommy Vext von der Band "Bad Wolves" auf der Red Stage.

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Rapper Danger Dan (Daniel Pongratz) von der "Antilopen Gang".

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Sänger Al Jourgensen von der Band "Ministry".

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Nova Rock: Die besten Bilder vom Samstag

Die Toten Hosen waren am Samstagabend die unbestrittene Nummer eins: Gleich vier Klassiker gab es zum Start - "Bonnie & Clyde", "Du lebst nur einmal", "Liebeslied", "Auswärtsspiel" - und die dicht gedrängten Fans gingen voll ab.

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Vor "Madelaine" konnte sich Campino einen politischen Kommentar nicht verkneifen: Die FPÖ sei für die totale Videoüberwachung, vielleicht sei "das gar nicht so eine schlechte Idee, wenn man sich die Bilder aus Ibiza ansieht", raunte er.

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Bei "Steh auf, wenn du am Boden bist" hüpften Band und Fans, bei "Pushed Again" wurden bengalische Feuer gezündet und bei "Hier kommt Alex" drehte das Nova Rock endgültig durch.

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Im vergangenen Jahr war bei Campino ein Gehörsturz diagnostiziert worden, die Tournee musste unterbrochen werden. "Alles wieder in Ordnung", hatte Campino vor dem Auftritt am Samstag versichert.

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Sänger Jan Gorkow von der Band "Feine Sahne Fischfilet" während eines Konzertes auf der "Blue Stage".

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Sänger und Gitarrist VeitKutzer (L.) und Sänger und Gitarrist Hannes Holzmann von der Band 'J.B.O.' während eines Konzertes auf der 'Red Stage. Die ...

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... Herren sind bereits seit gefühlten 500 Jahren ...

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... auf den Konzertbühnen der Welt unterwegs.

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Sänger Jacoby Shaddix von der Band "Papa Roach". Die US-Rockband, die vor 19 Jahren mit "Last Resort" ihren Durchbruch gefeiert hat, ist immer noch in der Lage, Zehntausende zum Feiern zu bringen.

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Unter der sengenden Hitze der Pannonia Fields II. gab es auch ...

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... am zweiten Tag noch immer viele Feierwütige.

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Und natürlich "J.B.O.!. Unschwer an ihrem Faible für Pink zu erkennen.

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Heiß her ging es auch bei der deutschen Mittelalterband "In Extremo".

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Sänger Michael Robert Rhein ...

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... heißt übrigens auch "Das letzte Einhorn". Auch die sind beim Nova Rock willkommen.

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Nova Rock: Die besten Bilder vom Freitag

Nostalgisch wurde es bei Slayer: Sänger und Bassist Tom Araya und seine drei Mitstreiter befinden sich was den Livegenuss betrifft definitiv auf einem Höhepunkt, stürzten sich mit dem wütenden "Repentless" in ein ebenso kurzweiliges wie unbarmherziges Set und ließen schlussendlich die Frage offen, wer diese Lücke jemals schließen soll. 

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Sänger und Bassist Tom Araya von der Band 'Slayer' während eines Konzertes auf der 'Red Stage'

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Gitarrist Gary Holt von der Band 'Slayer'

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Gitarrist Kerry King von der Band 'Slayer'

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Mit "Shake Dog Shake" eröffneten Robert Smith, wie immer den Anschein erweckend, aus einem Film von Tim Burton gepurzelt zu sein, und seine Band The Cure das lange Set.

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Dichter (Bühnen-)Nebel waberte, musikalisch gab es allerdings nicht nur Düsternis.

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Sänger und Gitarrist Billy Corgan von der Band 'The Smashing Pumpkins'. Ein leider nur müder Abklatsch vergangener Glanzzeiten waren die Smashing Pumpkins: Die US-Alternative-Gruppe, die in den 1990ern zu den prägendsten Acts des Genres zählte, lieferte eine Darbietung, die die Bezeichnung "Show" kaum verdiente. 

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Zwar gab es dank legendärer Nummern wie dem Schnellschuss "Zero", dem mächtigen "Bullet With Butterfly Wings" oder dem melancholischen "Disarm" einige schöne Momente zu erleben. Aber bei Billy Corgan und Co war an diesem Abend lediglich Dienst nach Vorschrift angesagt.

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Sänger und Gitarrist Billy Corgan von der Band 'The Smashing Pumpkins' während des Konzertes auf der 'Blue Stage'

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Sänger Al Barr von der Band 'Dropkick Murphys' während eines Konzertes auf der 'Blue Stage'. Die Folk-Punk-Hardcore-Band gehört längst zum Festival-Inventar, und Gassenhauer wie das Dudelsack-getriebene "Rose Tattoo" oder die Liverpool-Hymne "You'll Never Walk Alone" wirbelten mächtig Staub vor der Blue Stage auf. 

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Sänger und Bassist Ken Casey von der Band 'Dropkick Murphys' während eines Konzertes auf der 'Blue Stage'

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