AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Fenty Rihanna mischt mit ihrem Luxuslabel die Modebranche auf

Sängerin Rihanna ist die erste schwarze Frau an der Spitze eines Luxuslabels. Ihr Erfolg in der Modebranche hat auch damit zu tun, dass sie die Bedürfnisse der Trägerinnen über die Modetrends stellt.

Weiterlesen mit unserem Digitalabo

Gratis testen

    Sie erhalten Zugriff auf:

  • Alle Kleine Zeitung Plus Artikel
  • Tägliches E-Paper
  • Smartphone App
Rihanna bei der Präsentation ihrer ersten Kollektion für "Fenty"
Rihanna bei der Präsentation ihrer ersten Kollektion für "Fenty" ©  APA/AFP/MARTIN BUREAU
 

Das nennt man Vorschusslorbeeren: Edward Enninful, Chefredakteur der britischen „Vogue“, hat sein Urteil über Rihannas Design-Debüt als einer der Ersten auf Instagram gefällt: „Congratulations to my sis @badgalriri. So proud of you & @fenty.“ Das zeigt ziemlich eindeutig, wo sich die Mode von heute verortet: natürlich im Netz. Eine, die nicht in ihren Fängen zappelt, sondern die Rolle der Fischerin einnimmt, ist Rihanna. Die Sängerin? Ja, die Sängerin. Die mehrfache Grammy-Preisträgerin und Megasellerin ist längst eine Fixgröße im Fashionbusiness. Eine Quereinsteigerin, die dem Geschäft eines gezeigt hat: Noch immer blendet man Millionen von Menschen aus, zimmert sich seine schöne Modewelt, die vor allem aus teuren Marken und weißen Menschen besteht.

Das könnte jetzt eine rein gesellschaftspolitische Debatte werden, aber das wäre viel zu kurz gegriffen, es ist auch eine wirtschaftliche. 2017 hat Robyn Rihanna Fenty ihre Marke „Fenty Beauty“ aus der Taufe gehoben. Doch es war nicht nur einfach Kosmetik, sondern vielmehr eine Revolution. Die 31-Jährige hat gezeigt, dass es auch in der Mode mehr als nur Schwarz und Weiß gibt: In 40 verschiedenen Hauttönen waren ihre Produkte zu Beginn zu haben, mittlerweile sind es 50. Nicht umsonst adelte damals das „Time“-Magazin ihre Marke als eine der innovativsten des Jahres. Rihanna stellt also die Mechanismen der Mode auf den Kopf, die besagen: Die Trends werden immer noch auf den Fashion Weeks vorgegeben und schön von oben nach unten weiterdekliniert. Auch Modediskonter wie H&M oder Zara orientieren sich an den Laufstegtrends – nur setzen sie diese beinahe in Echtzeit um.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.