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Für 55 Millonen EuroBregenzer Seebühne und Festspielhaus müssen saniert werden

Die Bregenzer Seebühne und das Festspielhaus stehen offenbar vor einer umfassenden Sanierung. Kostenpunkt: 55 Millionen Euro.

BREGENZER FESTSPIELE FEIERTEN RICHTFEST FUeR 'RIGOLETTO'
Heuer zeigt man auf der Seebühne "Rigoletto" von Giuseppe Verdi. Hier das Bühnenbild im Aufbau © APA/DIETMAR STIPLOVSEK
 

Die Bregenzer Seebühne und das Festspielhaus stehen offenbar vor einer umfassenden Sanierung. Der Bregenzer Bürgermeister Markus Linhart (ÖVP) ging am Dienstag bei der Präsentation des Rechnungsabschlusses auf die entsprechenden Pläne ein. Er betonte, dass es in keiner Weise um eine Erweiterung gehe, sondern ausschließlich darum, "den bestehenden Standort in seiner Qualität zu erhalten". Der Großteil der 55 Mio. Euro (netto) werde in jene Bauteile fließen, die überwiegend in den 1970er-Jahren errichtet wurden. Konkret nannte Linhart unter anderem den Kern des Festspielhauses, die Tribüne auf der Seebühne, aber auch das Dach der Werkstattbühne. Das Bregenzer Festspielhaus wurde im Juli 1980 eröffnet. Er habe große Hoffnung, dass die Gespräche mit den Partnern noch in diesem Jahr erfolgreich zu Ende geführt werden könnten.

Die Instandsetzung könnte sich über die Jahre von 2021 bis 2023 erstrecken, "damit wird auch die Zahl von 55 Mio. Euro erträglich", stellte Linhart fest. Dem gültigen Schlüssel zufolge müsste der Bund 40 Prozent der erforderlichen Mittel bereitstellen, das Land 35 Prozent sowie die Stadt 25 Prozent. Der Bürgermeister wies aber auch darauf hin, dass er in Gesprächen mit den Festspielen den Wunsch formuliert habe, dass das Festival zehn Prozent der Kosten - fünf Millionen Euro - selbst beitrage. Dieses Modell habe bei der Generalsanierung des Festspielhauses 2005/06 gut funktioniert.

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