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Zum 500. TodestagLeonardos melancholischer Erlöser der Welt

Leonardo da Vincis "Salvator mundi" ist das teuerste Gemälde der Welt und vielleicht das unverstandenste.

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Eine göttliche Erscheinung: Leonardo da Vincis „Salvator mundi“ © AP
 

Wer war eigentlich dieser gottgleiche Mensch, dessen Auferstehung heute von mehr als zwei Milliarden Christen gefeiert wird? Der „am dritten Tage von den Toten auferstanden“ und „in den Himmel aufgefahren ist“, wie es im Glaubensbekenntnis heißt?
Zigtausende Bücher haben sich bereits mit dem historischen Jesus beschäftigt, doch keines konnte mit Bestimmtheit sagen, in welchem Jahr der Zimmermannssohn aus Galiläa geboren wurde, wann er starb und wie er überhaupt aussah. In den Evangelien ist erstaunlicherweise nichts darüber zu erfahren.

So lag es in den Händen von Künstlern wie Leonardo da Vinci, dem bis heute so einflussreichen jüdischen Wanderprediger ein Gesicht zu geben. Anfänglich noch als jugendlicher und bartloser Hirte dargestellt, setzte sich ab dem 4. Jahrhundert die bis heute gängige Vorstellung vom langhaarigen Lehrer und Philosophen durch, wie ihn auch das Turiner Grabtuch vor Augen führt – und später zahlreiche Hippies imitierten.

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