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Studienfach-Ranking Musikuni Wien holt sich den ersten Platz

Am häufigsten gereiht sind die Uni Wien (in 29 Fächern, drei Platzierungen in den Top 50), die Technische Uni Wien (13), die Uni Graz (elf) und die TU Graz (zehn).

© APA (Archiv)
 

Sechs österreichische Unis haben es in den aktuellen "QS World University Rankings by Subject" in einem von 48 Studienfächern unter die Top 50 geschafft. Dabei konnten sie alle ihre Position im Vergleich zu 2018 verbessern, die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) holte diesmal im Studienfach "Performing Arts" (Darstellende Künste) den ersten Platz.

Für das Fächerranking von QS Quacquarelli Symonds wurden 83.000 Akademiker und 42.000 Arbeitgeber zu Reputation bzw. Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen der jeweiligen Studienfächer befragt. Zusätzlich wurden 150 Mio. Zitierungen aus mehr als 22 Mio. wissenschaftlicher Arbeiten aus der Elsevier Scopus Datenbank ausgewertet. Insgesamt wurden mehr als 1.200 Unis aus 78 Ländern bewertet.

Sieben der elf besten Unis aus den USA

Dominiert werden die QS-Fächerrankings wie andere internationale Uni-Ranglisten auch von britischen und US-Hochschulen. Die meisten Top-Ten-Platzierungen haben diesmal die University of Cambridge (38), die University of Oxford und die Harvard University erreicht (je 35), sieben der besten elf Unis sind aus den USA. Einzige kontinentaleuropäische Uni in diesem Spitzenfeld ist die ETH Zürich mit 13 Top-Ten-Platzierungen.

Aus Österreich sind im aktuellen QS-Fächerranking insgesamt 98 Uni-Abteilungen von 17 österreichischen Unis vertreten. Am häufigsten gereiht sind die Uni Wien (in 29 Fächern, drei Platzierungen in den Top 50), die Technische Uni Wien (13), die Uni Graz (elf) und die TU Graz (zehn).

Bestes Einzelergebnis lieferte Wiener Musikuni

Das beste Einzelergebnis lieferte die Wiener Musikuni: Sie konnte bei den Darstellenden Künsten nach ihrem vierten Platz vom Vorjahr diesmal in den Darstellenden Künsten auf den ersten Platz aufsteigen, den sie sich mit der US-amerikanischen Juilliard School teilt. Grund für den Spitzenplatz ist laut QS-Aussendung ihr guter Ruf unter Akademikern und die hohe Beschäftigungsfähigkeit der Absolventen.

Die Uni Wien erreichte in "Klassische Philologie und Alte Geschichte" diesmal Rang 16 (2018: 26). Die Veterinärmedizinische Uni Wien konnte zwei Plätze gutmachen und landete in ihrem Fachbereich auf Rang 31, einige Plätze bergauf ging es auch für die Uni für Bodenkultur im Bereich Agrar- und Forstwissenschaft (Rang 33) und für die Uni Wien in Kommunikationswissenschaften (Rang 35) sowie Archäologie (Rang 37). Neu in die Top 50 aufgestiegen ist die Uni Mozarteum bei den Darstellenden Künsten (Rang 32) und die Wirtschaftsuni (WU) in "Business & Management Studies" (Rang 38), beide waren 2018 in der Ranggruppe 51-100 gelistet.

Faßmann: Österreichs Kunstuniversitäten weltweit geschätzt

„Ich gratuliere der Musikuniversität Wien zu ihrer hervorragenden Leistung. Der Spitzenplatz belegt ihren herausragenden Ruf in der akademischen Gemeinschaft weltweit“, so Bundesminister Heinz Faßmann, „erstmals konnte eine österreichische Universität in einem globalen Universitätsranking den ersten Platz erreichen. Das verdient höchsten Respekt und Anerkennung. Ich danke allen, die mit ihrem täglichen Einsatz, ihrer Forschung und wissenschaftlichen Arbeit zu dieser Leistung beigetragen haben!“ Das Ranking beweise die hohe Qualität des Wissenschafts-und Forschungsstandortes Österreich. Sechs Universitäten unter den besten 50 der Welt zu haben, sei eine hervorragende Leistung, auf die Österreich stolz sein könne.

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