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NachtkritikTschechows "Kirschgarten" im Grazer Schauspielhaus: Wie in Watte gepackt

Regisseur András Dömötör seziert in Tschechows "Der Kirschgarten" die Sehnsucht nach der gloriosen Vergangenheit und verliert sich dabei in schönen Bildern ohne Zusammenhalt.

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Tschechows "Kirschgarten": bunte Bilder einer Versehrung © Lupi Spuma
 

Das Geld ist verjubelt, der letzte Besitz, das Landgut mit dem schönen Kirschgarten, steht zum Verkauf. Doch die Familie, die sich da um die quasi bankrott aus Paris heimgekehrte Patriarchin Ljubow Andrejewna Ranjewskaja versammelt, ist in verzückter Anbetracht ihrer vergangenen Größe unfähig, sich gegen den Verlust zu stemmen und das Unheil noch irgendwie abzuwehren. Anton Tschechow erzählt in "Der Kirschgarten" von einer blutleeren Oberschicht, die der Betriebsamkeit tüchtiger Aufsteiger nichts entgegenzusetzen hat.

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