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Codex Leicester So schaut das teuerste Manuskript der Welt aus

Für rund 23 Millionen Euro hat Bill Gates 1994 den "Codex Leicester" von Leonardo da Vinci ersteigert. Jetzt ist die legendäre Handschrift wieder in Florenz zu sehen.

Beim "Codex Leicester" handelt sich um das einzige in Privatbesitz befindliche Manuskript des italienischen Renaissance-Malers und Bildhauers Leonardo da Vinci.

(c) APA/AFP/TIZIANA FABI (TIZIANA FABI)

Das Jahr 2019 steht vor allem in Italien ganz im Zeichen des  500. Todestages von Leonardo da Vinci. Nach 20 Jahren kehrt der Codex für eine Ausstellung in den Uffizien wieder nach Italien zurück.

 

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Gates hatte den Codex 1994 bei einer Auktion für 30,8 Millionen Dollar ersteigert und bereits für Ausstellungen in mehreren Städten zur Verfügung gestellt.

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Die Handschrift auf 18 eng in Spiegelschrift beschriebenen und mit vielen Zeichnungen versehenen, zu 72 Seiten gefalteten Doppelblättern hatte der italienische Renaissance-Maler und Bildhauer zwischen 1506 und 1510 verfasst.

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Sie enthält eine Fülle von Naturbeobachtungen, technischen Skizzen, Erfindungen, Spekulationen und Gedankenspielen. Die Niederschrift zeichnete ein Bild vom Körper der Erde als lebendigen Organismus. Hauptthema ist das Wasser.

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Zuletzt war der Codex 2015 in Minneapolis ausgestellt worden. In Italien war das Manuskript zuletzt 1995 im Palazzo Querini Dubois in Venetien ausgestellt worden.

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Der Codex ist das einzige Manuskript Leonardos, das sich in privaten Händen befindet und zudem das teuerste, das jemals erstanden wurde.

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Leonardo verfasste ihn in Spiegelschrift - laut Experten nicht deshalb, weil er jemanden auf den Arm nehmen wollte, sondern weil es für ihn offensichtlich einfacher war, von rechts nach links zu schreiben.

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1717 erwarb Thomas Coke, Graf von Leicester, den Codex. Seine Nachfahren bewahrten das Manuskript bis ins späte 20. Jahrhundert auf.

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Der US-Öltycoon Armand Hammer kaufte es 1980 um 5,6 Millionen Dollar und benannte es mit dem neuen Namen "Codex Hammer".

(c) AP (Claudio Giovannini)

Gates griff nach seinem Kauf im November 1994 auf den alten Namen Codex Leicester zurück.

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Der Codex wird in den Uffizien bis zum 20. Jänner 2019 zu bewundern sein.

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