Peking Hier wird Ai Weiweis Atelier abgerissen

Vor drei Jahren zog der regierungskritische Künstler nach Berlin. Sein Atelier ein Peking wurde jetzt ohne Vorwarnung abgerissen.

Im Jahr 2011 war Ai Weiwei wegen seiner Kritik an der Führung in Peking für 81 Tage eingesperrt worden. Sein Atelier ...

(c) APA/AFP/JOHN MACDOUGALL (JOHN MACDOUGALL)

... war für ihn damals der wohl wichtigste Zufluchtsort. Hier entstanden viele seiner wichtigsten Werke.

 

(c) AP (Ng Han Guan)

Nach seiner Freilassung wurde sein Reisepass einbehalten. Als er das Dokument 2015 zurückerhielt, zog er nach Berlin.

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Sein Atelier wurde jedoch noch immer von seinen Mitarbeitern betrieben. Bis zum Ende er letzten Woche.

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Die Bagger rückten an, das Atelier musste verlassen werden.

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Mitarbeiter und Medien verfolgten fluchtartigen Abzug.

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"Leb wohl", schrieb der Künstler auf Instagram. Bereits seit 2006 sei das Gebäude im "ostdeutschen sozialistischen Stil" sein Hauptatelier gewesen.

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Die Baumaschinen rückten an und rissen das Atelier ab.

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Begründet wird der Abriss mit dem erhöhten Bedarf an Baugrund.

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Klar ist auch, dass Ai Weiwei der chinesischen Regierung seit seiner Kritik ein Dorn im Auge ist. Der Künstler ...

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... ist weltweit im Einsatz und spart nicht mit Kritik an der chinesischen Führung.

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Die Bilder vom Abriss ...

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... gehen um die Welt. Diese Form der Aufmerksamkeit dürfte der chinesischen Führung wohl weniger recht sein. Man darf es aber auch als Warnung an alle jene verstanden wissen, die noch im Land leben und Kritik üben.

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