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KunstprojektEin Schweizer pflanzt Stadion-Wald

Der Schweizer Künstler Klaus Littmann will im Herbst 2019 einen veritablen Wald im Klagenfurter Fußball-Stadion wachsen lassen. Ein Porträt.

Kunstprojekt 2019
Klaus Littmann will im Klagenfurter Stadion Bäume wachsen lassen © Stadtpresse/fritz
 

Der Schweizer Künstler Klaus Littmann will im Herbst 2019 einen veritablen Wald im Klagenfurter Fußball-Stadion wachsen lassen. Mit seiner "Littmann Kunstprojekte" hat der Schweizer bisher rund 80 Aktionen realisiert, zuletzt etwa die "Central Station" im Zentrum der Schweizer Stadt Basel:auf 2000 Qaudratmetern beim Aeschenplatz hat Klaus Littmann mit seinem Team eine Kunst-Stadt mitten in der City errichtet. Drei Jahre lang werden hier (eröffnet wurde  am 9. Dezember 2016) Konzerte, Veranstaltungsreihen, Lesungen, Performances, diverse Läden und Bars samt Kulinarik hochgezogen.

Kommentare (3)
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gintonicmiteis
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Bereits jetzt beträgt die jährige Differenz zwischen Einnahmen und Betriebskosten

des Stadions 1 Mio. Euro (!) - da ist der Wertverlust nichtmal eingerechnet.
Anstatt die Einnahmen zu steigern (mein Vorschlag: abreißen und zum Schrottwert verkaufen - kommt auf Dauer billiger als jedes Jahr 1 Mio. reinzubuttern) will die Frau Bürgermeisterin den Abgang noch erhöhen, indem sie einen so gut wie unbekannten "Künstler" eine Gratisnutzung gestatten will...

Wird Frau Mathiaschitz den Einnahmenverlust und die Kosten der Sanierung aus eigener Privattasche bezahlen - oder muss dass wieder der Steuerzahler übernehmen?

fortschritt
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Abrißfraktion

Sie haben es immer noch nicht begriffen (die Anrainer). Der Erhalt des Stadions in seiner jetzigen Form war und ist ein "Sieg der Vernunft". Dies wurde auch vollkommen zurecht mit dem Titelblatt der Kleinen Zeitung, s.Ausgabe vom 17.Sept.2009; und eine weitere Titelseite vom 18.Mai 2010: "Dieser Bau verdient eine Zukunft". Über die Bäume läßt sich diskutieren. Dies gilt für jede Art der Kunst. Unabhängig davon ist mir jede Aktivität im Stadion recht, welche Leben in den Prachtbau bringt. Abreißen bedeutet Stillstand. Und genau das braucht Klagenfurt nicht! Einen Dank an die Kleine Zeitung.

Kärntner007
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Ein Misthaufen im Gemeinderatssaal von Klagenfurt


käme als Performance wesentlich billiger und könnte per Internet-TV mit aller Welt geteilt werden.