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Preisverleihung

Großer Diagonale-Spielfilm-Preis für "Die Geträumten"

Die Wienerin Ruth Beckermann und der Steirer Sigmund Steiner dürfen sich über die Großen Diagonale-Preise 2016 freuen. Als beste Schauspieler wurden am Samstag in Graz Ursula Strauss und Erwin Steinhauer ausgezeichnet.

Ausgezeichnet: Ruth Beckermann für "Die Geträumten" © Nicholas Martin
 

Ruth Beckermann hat beim Filmfestival Diagonale 2016 mit "Die Geträumten" über den Briefwechsel von Ingeborg Bachmann und Paul Celan den Großen Spielfilm-Preis gewonnen. Der ebenfalls mit 21.000 Euro dotierte Große Diagonale-Preis in der Dokumentarfilmsparte ging bei der Verleihung am Samstagabend im Grazer Orpheum an den gebürtigen Steirer Sigmund Steiner für "Holz Erde Fleisch".

 

Diagonale 2016: Die Preisverleihung

Großes Abschlussbild des ausgezeichneten österreichischen Films. Am 12. März 2016 wurden 18 Preise bei der Diagonale vergeben...

(c) Nicholas Martin/Ballguide

... es war die Premiere für die neuen Intendanten Peter Schernhuber und Sebastian Höglinger ...

(c) Nicholas Martin

... Der Große Diagonale-Spielfilm-Preis geht an Ruth Beckermann für ihren Film "Die Geträumten" ...

(c) Nicholas Martin

... der vom  Briefwechsel des unglücklichen On-Off-Liebespaares Paul Celan und Ingeborg Bachmann erzählt ...

(c) Nicholas Martin

... der Preis des Landes Steiermark ist mit 21.000 Euro dotiert ...

(c) Nicholas Martin

.... über den großen Diagonale-Dokumentarfilmpreis darf sich der Steirer Sigmund Steiner für seine behutsame, intime Doku über (aber ohne) seine Beziehung zu seinem Vater ausgezeichnet ...

(c) Nicholas Martin

... Der Diagonale-Schauspielpreis geht an Ursula Strauss ...

(c) Nicholas Martin

... die Jury begründete das wie folgt: "Ursula Strauss spielt die resolute Mutter in Maikäfer flieg so natürlich, dass man
ihr Spiel gar nicht als Spiel wahrnimmt." ...

(c) Nicholas Martin

... Strauss nahm die goldene Nuss sichtlich gerührt entgegen und widmete ihn ihrem verstorbenen Vater ...

(c) Nicholas Martin

... Die Laudatio auf die Preisträgerin hielt Ute Baumhackl, Ressortleiterin Kultur und Medien, der Kleinen Zeitung ...

Nicholas Martin

... Der Preis für die beste männliche Schauspielleistung geht an Erwin Steinhauer für "Thank You for Bombing." Steinhauer stand zeitgleich in Wien auf einer Theaterbühne, schickte aber einen Filmbotschaft. Den Preis nahm Regisseurin Barbara Eder entgegen ...

(c) Nicholas Martin

.. und wieder kam die Laudation von Ute Baumhackl: Erwin Steinhauers "Spiel ist mutig, ohne jegliches Pathos oder Effekthascherei, und seine Präsenz ist umso bemerkenswerter, als seine Rolle nur ein Kapitel in einem
Episodenfilm umfasst.“...

(c) Nicholas Martin

... Durch die Preisverleihung führte Moderatorin Nina Sonnenberg, besser bekannt als Fiva, musikalische Begleitung kam von Granada ...

(c) Nicholas Martin

Es war die erste Diagonale der neuen Intendanten Sebsatian Höglinger und Peter Schernhuber, für ihre erste Preisverleihung holten sie Fiva ans Mikro ...

Nicholas Martin

... und prompt machte sie Witzchen über die Jugendlichkeit der Diagonale-Chefs - die beiden seien ja zusammen gerade einmal 60 Jahre alt ...

... der Diagonale-Preis für die beste Bildgestaltung (Spielfilm) geht an den gebürtigen Grazer Gerald Kerkletz für die Finanzweltfarce WINWIN...

(c) Nicholas Martin

... und der bat gleich das Filmteam von WINWIN auf die Bühne ...

(c) Nicholas Martin

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(c) Nicholas Martin
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(c) Nicholas Martin
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(c) Nicholas Martin
(c) Nicholas Martin
(c) Nicholas Martin
(c) Nicholas Martin
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Steiner (Jahrgang 1978) begleitet in seiner in Graz uraufgeführten Landwirtschaftsdoku einen Forstwirten, einen Gemüsebauern und einen Schafzüchter bei ihrer Arbeit. Dabei nähert sich der Regisseur, der selbst auf einem Bauernhof in Judenburg aufgewachsen ist und den Betrieb seines Vaters nicht übernehmen wollte, dem Verhältnis zwischen Alt- und Jungbauern an.

Zweiter Preis in drei Jahren

Für Beckermann (Jahrgang 1952), die 2014 für ihre Doku "Those Who Go Those Who Stay" in Graz ausgezeichnet wurde, ist es der zweite Große Diagonale-Preis innerhalb von drei Jahren. Im bei der Berlinale uraufgeführten "Die Geträumten" lässt sie Musikerin Anja Plaschg (Soap&Skin) und Jungschauspieler Laurence Rupp den Briefwechsel der Schriftsteller und einstigen Geliebten Ingeborg Bachmann und Paul Celan zwischen 1948 und 1967 rezitieren. Der Film wurde auch für den Schnitt von Dieter Pichler ausgezeichnet, während beim Doku-Pendant Andreas Horvath mit seiner umstrittenen Doku "Helmut Berger, Actor" reüssierte (je 3.000 Euro).

 

Nicholas Martin/Ball Guide
Ursula Strauss wurde für ihre Rolle als Mutter in "Maikäfer flieg" ausgezeichnetFoto © Nicholas Martin/Ball Guide

Die mit jeweils 3.000 Euro dotierten Schauspielerpreise gingen an zwei Fixgrößen der heimischen Film- und Fernsehlandschaft: Ursula Strauss wurde für ihre Darstellung von Christine Nöstlingers Mutter im Diagonale-Eröffnungsfilm "Maikäfer flieg" ausgezeichnet, Erwin Steinhauer für die Rolle eines traumatisierten Kriegsreporters in Barbara Eders Thriller "Thank you for bombing". Letztere, in Wien und Afghanistan angesiedelte Produktion der Lotus-Film teilt sich auch den Preis für die beste innovative Produktionsleistung (12.000 Euro) mit Stephan Richters "Einer von uns" (Golden Girls Filmproduktion).

 

In der Sparte "Innovatives Kino" (9.500 Euro) reüssierte Antoinette Zwirchmayr mit ihrem experimentellen Biopic "Josef - Täterprofil meines Vaters". Je 4.000 Euro sowie die neuen, von Künstlerin Anna Paul kreierten Preistrophäen erhielten die Kurzfilmpreisträgerinnen Maria Luz Olivares Capelle ("Wald der Echos") und Clara Trischler (Kurzdoku "Zuhause ist kein Ort"). Über den Preis der Jugendjury (6.500 Euro) konnte sich Filmakademie-Wien-Studentin Jasmin Baumgartner mit "Unmensch" freuen. Zwei Preise im Wert von je 3.000 Euro gab es für Daniel Hoesls eigenwillige Kapitalismus-Satire "WINWIN", jenen für die beste Bildgestaltung (Gerald Kerkletz) und das Szenenbild (Laura Weiss).

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