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ORF-Pläne

Angelika Schnell geht wieder in Serie

Geheimprojekt der ORF-Fernsehdirektion: Die quotenstarke Krimiserie „Schnell ermittelt“ mit Ursula Strauss, die 2012 auslief, bekommt eine fünfte Staffel. Drehstart 2016. Von Christian Ude

MIPCOM 2011 Cannes: ORF-Produktionen am internationalen Markt heisz begehrt
Katharina Straßer (Maja Landauer), Andreas Lust (Stefan Schnell), Ursula Strauss (Angelika Schnell), Wolf Bachofner (Harald Franitschek), Morteza Tavakoli (Kemal Öztürk) © ORF
 

Wir wollen eine andere Erzählweise ausprobieren“, ließ der ORF verlautbaren, als er nach der vierten Staffel von „Schnell ermittelt“ ankündigte, dass es (vorerst) nur noch 90-minütige Filme mit dem Team um Angelika Schnell geben werde. Der erste kam unter dem Titel „Schuld“ im Dezember 2012 auf den Bildschirm.

Während der vierte Krimi in Spielfilmlänge namens „Einsamkeit“ seit dem Frühjahr abgedreht ist und auf seine Ausstrahlung wartet, hat die ORF-Fernsehdirektion mit der Produktionsfirma MR Film ein Dacapo für das Serienformat vereinbart. Noch wird die Fortsetzung allerdings als Geheimprojekt geführt.

Wobei es auf der Hand lag: Konnte die Krimiserie doch u. a. nach Frankreich, Russland, Slowenien und Skandinavien verkauft werden. Generaldirektor Alexander Wrabetz bezeichnete sie als „weltweiten Seller“, während sich Protagonistin Ursula Strauss freut, „dass die Figur nicht einschläft“. Worum geht es aber in „Einsamkeit“?
Wären drei Mordfälle – darunter eine kopflose Frauenleiche mit einem Ei im Nabel – und die Tatsache, dass ihre Sonderabteilung eingespart werden muss, nicht schon Herausforderung genug, hat es Angelika Schnell auch privat diesmal nicht gerade leicht: Ein Wasserrohrbruch treibt sie geradewegs in die Arme ihres Exmannes (Andreas Lust).

Schnell ermittelt
Foto © ORF

Wie gesagt: Strauss hat noch lange nicht genug von Schnell. „Die meiste Zeit meines schauspielerischen Lebens habe ich mit dieser Figur verbracht, die mir so viel Spaß macht, auch deshalb, weil sie alles ausprobieren darf. Angelika Schnell ist das Beste, was einem passieren kann. Was wir als Team schon alles erlebt haben – das ist so eine irre Reise. So als würde man sich ein Fotoalbum anschauen. Vieles ist neu, vieles ist vertraut“, sagt sie.

„Schnell ermittelt“ startete 2009 im ORF und lief bis 2012 als Serie. Jede der vier Staffeln umfasste zehn Folgen.
90-minütige Spielfilme: „Schuld“, „Erinnern“, „Leben“ und (der noch nicht ausgestrahlte Fall) „Einsamkeit“.

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Esteke
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Schreck' lass' nach! Die hysterische Strauss erhält eine Neuauflage! Dabei hatte ich schon gedacht, diese unnötige Emanzen-Serie wäre versenkt. Doch beim Staatsfunkt regieren WiederholungstäterIIInnen...

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