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Konzentriert durch den Job-Alltag

Übungen für bessere Konzentration, wenn der Stress immer größer und die Leistung immer schmäler wird.

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Anrufe, interne Neuigkeiten oder Kollegentratsch kann schon einmal von der Arbeit ablenken. Wer sich allerdings jeden Tag müde und gestresst fühlt, jede Ablenkung willkommen heißt und sich nur schwer auf seine Aufgaben konzentrieren kann, sitzt oft länger als gewollt im Büro. Mit diesen Tipps kommt man wieder in Schwung.

Akkupunktmassage.

Wer das Ohr massiert, stimuliert die gesamte Körperenergie. Zwischendurch mit dem rechten Daumen und dem Zeigefinger das linke Ohr zunächst an den Rändern nach außen zupfen. Dann sanft vom Ohrläppchen bis zur Spitze massieren. Wenn das Ohr warm ist, das andere Ohr bearbeiten.

Frischer Wind.

Auch wenn der Abgabetermin näher rückt und der Chef darauf besteht – wenn einem nichts mehr einfällt, ist es Zeit für einen Sauerstoffkick. Einmal zügig um den Häuserblock gehen. Dabei bewusst tief in den Bauch atmen und die Atemzüge von 50 bis 0 zählen. Das verhindert, dass sich das Gehirn in dieser Zeit mit den bevorstehenden Aufgaben befassen kann.

Kurzschlaf.

Power-Napping bringt Energie zurück. Die wenigsten Unternehmen halten dafür Ruheräume für die Mitarbeiter bereit. Doch auch für den Schreibtisch gibt es einen kleinen Trick: Einen Schlüsselbund in die Hand nehmen und die Augen schließen. Wer unbeobachtet ist, bettet den Kopf auf den Schreibtisch oder lässt sich tiefer in den Schreibtischsessel sinken. Wenn einem dann der Schlüssel aus der Hand fällt, ist man fit für die nächste Aufgabe und es sind maximal fünf Minuten vergangen.

Augenentspannung.

Anstrengende Bildschirmarbeit ermüdet Augen und Kopf. Deshalb Handflächen ein paar Mal schnell aneinander reiben, Augen schließen und die Handballen auf die geschlossenen Augen legen. Zwei Minuten in dieser Position bleiben. Dann langsam die Hände vom Gesicht nehmen, die Augen öffnen und den warmen Händen nachspüren.

Fokus ändern.

In den Bildschirm-Pausen eignet sich diese Übung für mehr Tiefenschärfe. Das linke Auge schließen und mit der linken Hand sachte verdecken. Den rechten Arm ausstrecken und den Daumen nach oben drehen. Zehn Sekunden mit dem rechten Auge den Daumen fixieren. Dann zu einem weit entfernten Punkt hinter dem Daumen schauen, Arm dabei ausgestreckt halten. Ebenfalls zehn Sekunden den Blick in der Ferne halten. Da- nach wieder zurück zum Daumen blicken. Das linke Auge dabei immer geschlossen halten. Dreimal wiederholen, dann mit dem linken Auge üben. Trainiert die Augenmuskulatur.

Über Kreuz.

Kleine Übung zum Nachdenken: Im Stehen das linke Knie heben und mit dem rechten Ellenbogen berühren. Dann wechseln. Danach mit der rechten Hand die linke Fußsohle berühren und wechseln. Wild durcheinander üben. Dabei ist das Überkreuzen wichtig, weil es beide Gehirnhälften miteinander kommunizieren lässt und somit Stress-Blockaden löst.

Sekunden zählen.

Zählübungen klingen banal, bringen die Konzentration jedoch schnell wieder zurück. Zum Beispiel fixiert man eine Wanduhr mit Sekundenzeiger und beginnt bei 100 in Zweierschritten rückwärts zu zählen. Schwieriger wird es in Dreier- oder Viererschritten. Je nach Belieben variieren. Voraussetzung: Nicht ärgern, wenn man es nicht bis Null schafft, ohne sich zu irren.

Energie.

Beim Arbeiten wie auch beim Lernen braucht man Energie. Rund 20 Prozent der Kalorienmenge, die man beim Essen aufnimmt, zweigt sich das Gehirn ab. Gesundes, energiereiches, leichtes Essen steigert also die Konzentration, während fette Speisen dem Körper eine Menge Energie zum Verdauen abverlangen. Unbedingt frühstücken, viel trinken und zwischendurch Nüsse und Trockenobst knabbern. Schokolade und Traubenzucker bringen zwar Sofort-Energie, die aber auch schnell wieder nachlässt.

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