Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

FH KärntenHightech für alte Karren

FH-Profis maßen die Rennzeit bei einer Oldtimer-Rallye mittels Radio Frequency Identification. Dabei galt es, das Metall der Karosserie zu überlisten.

Christoph Uran ist Experte für RFID-Chips
Christoph Uran ist Experte für RFID-Chips © KK/Privat
 

Die Autos, die bei der Karawanken Classic Rallye mitfahren, haben zwar schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel. Aber die Messtechnik, die sich an Bord der Boliden befindet, könnte nicht aktueller sein. Zum ersten Mal übernahm das Timing Team der FH beim Oldtimer-Rennen Mitte Mai die Zeitmessung.

Helmut Wöllik und Christoph Uran vom Studiengang Netzwerk und Kommunikationstechnik rüsteten dafür jedes einzelne Auto mit einem sogenannten RFID-Chip aus. Das Kürzel steht für Radio Frequency Identification und ist uns aus dem Alltag vom kontaktlosen Bezahlen bekannt: Auch dort kann mithilfe von Funkwellen ein Chip über eine kurze Entfernung erkannt werden.

Das Prinzip machen sich die Zeitmesser zunutze ,um die Zeitmessung präziser, kostengünstiger und zuverlässiger zu machen. „Die Herausforderung ist, die Umgebungsanforderungen zu beachten. Bei Oldtimerrennen ist das Metall der Karosserie eine Hürde, die wir überwinden müssen“, so Uran.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!
Kommentieren