AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Alpen-Adria-UniversitätSymposium zur Sprachtestentwicklung in Österreich

Die Einführung der Bildungsstandards und der Zentralmatura haben für Wissenschaftler Günther Sigott einen Paradigmenwechsel in Schulen hervorgerufen.

Günther Sigott vom Institut für Anglistik und Amerikanistik
Günther Sigott vom Institut für Anglistik und Amerikanistik © KK/Alpen-Adria-Universität/Müller
 

Im Oktober fand an der Universität Klagenfurt das Symposium „Language Testing in Austria: Towards a Research Agenda“ statt. Günther Sigott vom Institut für Anglistik und Amerikanistik stellte dort seinen umfassenden, aktuellen Band zur Sprachtestentwicklung und -forschung in Österreich vor. Der Wissenschaftler hat Entwicklungen der letzten zehn Jahre nachverfolgt und Forschungsarbeiten zusammengetragen.

Sigott hält fest: „Schulen sind empfänglich für neue Entwicklungen, weil sie Kompetenzorientierung betreiben wollen. Diese Ausrichtung an den Fähigkeiten der Schüler geht mit der Kriterienreferenzierung bei Prüfungen einher. Kompetenzorientiert zu unterrichten, bedeutet, dass ich explizit mache, welche Fähigkeiten ich fördern möchte. Damit wird gleichzeitig deutlich, welche Kriterien ich als Grundlage für die Beurteilung heranziehe. Durch diese Zusammenwirkung kann man sagen, dass die Entwicklung der Bildungsstandards und der Zentralmatura in den modernen Sprachen eine Erfolgsstory ist.“

Sigotts Ansicht nach habe die Einführung der Bildungsstandards und der Zentralmatura einen Paradigmenwechsel hervorgebracht. „War man früher als Lehrer gleichzeitig Coach und Prüfer in einer Person, arbeitet man heute gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen an der Erreichung von Zielen, die von außen vorgegeben sind. Das verändert viel“, sagt Sigott. Zudem sei es für junge Menschen leichter, etwas zu lernen, wenn sie wissen, was man von ihnen will und was sie lernen sollen.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren