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FH KärntenVillach wird zum e-mobilen Versuchslabor

Pilotprojekt untersucht, wie E-Mobilität in einer mittelgroßen Stadt am besten umgesetzt werden kann. Mittels einer Online-Umfrage werden die Bürger miteinbezogen.

Michael Roth befragt künftige Nutzer von E-Mobilität
Michael Roth befragt künftige Nutzer von E-Mobilität © KK/FH Kärnten
 

Insgesamt 21 Forschungspartner, sieben Länder und 9,5 Millionen Euro Budget: Die Eckdaten des Mobilitäts-Projekts „STEVE“ beeindrucken. Umso mehr, als dass es unter starker Kärntner Beteiligung stattfindet – mit Kelag, CISC Semiconductor, Infineon sowie der FH Kärnten als Forschungspartner und der Stadt Villach als Testregion.

Auf drei Jahre ist das Vorhaben ausgelegt, bei dem die internationale Gruppe aus Unternehmen und Forschungsinstitutionen die Chancen von Elektromobilität in mittelgroßen Städten untersucht. Genauer gesagt geht es um die Verbreitung von E-Fahrrädern und Elektro-Leichtfahrzeugen. „Das sind kleine E-Fahrzeuge wie der Twizy von Renault, die weniger Platz als normale Autos brauchen und so gerade in der Stadt besonders nützlich sind – man denke nur ans Parken“, sagt Michael Roth. Der wissenschaftliche Mitarbeiter am Studiengang für Wirtschaftsingenieurwesen steuert bei diesem Projekt die wirtschaftliche Perspektive bei – und führt gerade eine Umfrage durch, bei der künftige Nutzer einbezogen werden, wie etwa der projektierte E-Fahrradverleih in Villach aussehen soll.

Dieses Angebot soll schon im nächsten Jahr starten, Ziel ist es laut Roth, ein Umdenken in der Bevölkerung einzuleiten: „Muss wirklich jeder ein eigenes Auto haben?“ Mitreden kann man hier: survey.
Steve-Project.eu/German.php.

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