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Universität Klagenfurt

Rektor-Einspruch weitergeleitet

Die Beschwerde von Rektor Heinrich C. Mayr wurde vom Verfassungsgerichtshof abgelehnt. Nun wandert die Causa zum Verwaltungsgerichtshof.

© APA/Eggenberger
 

Überraschend schnell hat der Verfassungsgerichtshof (VfGH) über die Beschwerde des im April abberufenen Rektors der Uni Klagenfurt, Heinrich C. Mayr, entschieden. Die Behandlung der Beschwerde wurde laut VfGH-Sprecher Christian Neuwirth abgelehnt, weil "keine hinreichende Aussicht auf Erfolg" bestanden habe.

Mayers Anwalt Bernhard Fink hatte bei dem Abberufungsverfahren die Grundrechte seines Mandanten verletzt gesehen - zudem ist in der Klage von Rechtswidrigkeiten im Universitätsgesetz die Rede. Der VfGH sah das anders und leitete die Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof (VwGH) weiter. Das hat zur Folge, dass die Beschwerde keine aufschiebende Wirkung hat - bei einem Stattgeben hätte Mayr wieder eingesetzt werden müssen.

Herta Stockbauer, die Vorsitzende des Universitätsrates, die die Abberufung Mayrs forciert hatte, spricht gegenüber der Kleinen Zeitung von einer "erwartungsgemäßen Entscheidung. Das gibt für alle ein klares Bild". Vor allem in Hinblick auf die Bestellung eines neuen Uni-Rektors. Am Montag endete die Ausschreibungsfrist für die Position. Die interimistische Rektorin Friederike Wall hat sich, wie angekündigt, nicht beworben. Eine Bewerbung abgegeben haben hingegen, wie erwartet, die Vizerektoren Oliver Vitouch und Martin Hitz.

Uni-intern hat sich zudem auch Karl Strobel (Institut für Geschichte) beworben. Strobel will mit der "Günstlingswirtschaft" aufräumen, glaubt aber nicht an große Unterstützung. Im September wird die Entscheidung fallen.

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