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Lehre beim Bund Lehrlinge bei Heer und Bundesforste berichten aus ihrem Alltag

Montur in Grün oder im Grünen sein: Auch der Staat bildet Lehrlinge aus. Drei Nachwuchskräfte berichten aus ihrem Alltag bei Heer und Bundesforsten.

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Lisa bei der Arbeit an der PC-7 © 
 

Der Forstfacharbeiter

Matthias Frohnwieser ist nicht der Mann für die großen Worte – ganz einfach, weil er viel lieber anpackt. So antwortet er auf die Frage, was er denn am wenigsten möge, kurz und knapp – „nichts tun“. Der 19-Jährige ist in seinem dritten Lehrjahr als Forstfacharbeiter bei den Österreichischen Bundesforsten, genauer gesagt im Forstbetrieb Kärnten-Lungau. Beim Gespräch steht er in einem Wald in der Nähe von St. Veit bei einem „Schleppereinsatz“.

„Wir machen einen Kahlschlag, damit die jungen Bäume mehr Platz haben.“ Matthias Aufgaben gibt vor allem der Rhythmus der Natur vor: Aufforstungen und Pflanzenarbeit finden im Frühjahr statt, Waldpflege im Sommer, der Holzernte und -bringung widmet man sich in Herbst und Winter. Genau wie jetzt. Seine Familie besitzt etwas Wald und er sei gerne draußen, deswegen hat er sich nach der Landwirtschaftlichen Fachschule Litzlhof auch für diese Lehre entschieden. Was man mitbringen muss? „Teamgeist und man darf keine Höhenangst haben.“
Matthias Frohnwieser in seinem Element - bei der Arbeit Foto ©