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Härtefall-FondsServicehotline-Mitarbeiterin: "Man hört eine gewisse Zukunftsangst heraus"

Beatrix Karner steht Antragstellern des Härtefallfonds mit telefonischem Rat zur Seite.

WKO, Info Team Corona Härtefonds, Beatrix Karner
WKO, Info Team Corona Härtefonds, Beatrix Karner © Helmut Lunghammer
 

Frau Karner, als Beraterin bei der Servicehotline des Härtefallfonds befinden sie sich im Auge des Krisenorkans. Was haben Sie vor der Corona-Pandemie gemacht?
BEATRIX KARNER: Vorher, aber auch jetzt, bin ich für das Team zuständig, das die Servicenummer der Wirtschaftskammer 0316/601-601 betreut. Wir sind die telefonische Anlaufstelle für Mitglieder in allen rechtlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten. Wir sind also schon daran gewöhnt, auch ein bisschen Kummernummer zu sein.

Sie sind nah dran an den Menschen. Wie ist die Stimmung?
Bei vielen hört man eine gewisse Zukunftsangst heraus. Kleine Unternehmen machen sich nicht nur um die derzeitige finanzielle Situation Sorgen, sondern auch um die Einkünfte in den Folgemonaten. Trotz der schwierigen Situation sind die Anrufer überwiegend dankbar, dass jemand da ist und zuhört. Wir unterstützen, wo möglich – auch bei allgemeinen Fragen. Das Team eignet sich ein gewisses Rundumwissen an und informiert zum Beispiel auch über andere Unterstützungsleistungen.

Zur Person

Beatrix Karner (44), Leiterin Sofortservice und Statistik der Wirtschaftskammer Steiermark. Hotline Härtefallfonds der Wirtschaftskammer Steiermark: (0316) 601700. Online:
www.wko.at/service/haertefall-fonds-phase-2.html


Wie viele Menschen rufen an einem durchschnittlichen Tag an?
Wir haben rund 500 Anrufe nur auf der Hotline des Härtefall-Fonds. Es kommen aber auch bis zu 1000 Anrufe von steirischen WKO-Mitgliedsbetrieben auf der allgemeinen Servicenummer dazu – dabei handelt es sich um Anliegen rund um das Coronavirus, wie Kurzarbeit oder Maskenpflicht.
Wie groß ist Ihr Team?
Wir haben im Schnitt zehn Personen im Einsatz, die von 8 bis 16 Uhr in der Hotline sind. Wir haben ein Kernteam von drei bis vier Personen, das von der Zentrale aus arbeitet – in einem großen Raum mit genügend Abstand. Die anderen Personen loggen sich im Homeoffice ein. Alle wollen anpacken.

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