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Hohe Belastung im JobÖsterreichs Arbeitnehmer geraten unter Druck

Zwei von drei Beschäftigten in Österreich empfinden zunehmenden Druck im Arbeitsalltag.

Unter Druck: Österreichs Arbeitnehmer © (c) suphaporn - stock.adobe.com
 

Österreichische Arbeitnehmer sehen sich einem immer größeren Druck ausgesetzt. Sie haben vielfach Schwierigkeiten, Familie und Job unter einen Hut zu bringen. Das hat zumindest eine Umfrage der Prüfungs- und Beratungsorganisationen EY ergeben. 1.001 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich wurden befragt.

So berichten zwei von drei Arbeitnehmern (65 %), dass die Anforderungen am Arbeitsplatz in den vergangenen fünf Jahren zugenommen haben. Mehr Arbeitsstunden und mehr Verantwortung bei der Arbeit sind Hauptgründe für mangelnde Work-Life-Balance.

Gut jeder Zweite ist grundsätzlich bereit, für mehr Freizeit auf Gehalt zu verzichten. Bei den Geschlechtern gibt es allerdings Unterschiede: Männer würden einer solchen Lösung häufiger zustimmen als Frauen (57 % gegenüber 52 %). 

Geringe Mobilität

Nur drei von zehn Beschäftigten würden bei einem attraktiven Jobangebot den Wohnort wechseln.


Hierbei spielt allerdings die Herkunft eine Rolle: Die Bereitschaft, den Wohnort für den Job zu wechseln, ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich: Während sich in Kärnten mehr als jeder dritte Befragte (38 %) einen Ortswechsel vorstellen kann, sind die Oberösterreicher ihrem Heimatort am stärksten verbunden (20 %).

Belastung für beide Geschlechter hoch

Sowohl Frauen als auch Männer berichten von steigenden Anforderungen: 19 Prozent der Frauen sagen, dass die Arbeitsbelastung stark zugenommen hat, bei den Männern sind es mit 24 Prozent etwas mehr.

Die Work-Life-Balance ist für fast die Hälfte der Männer (43 %) schwieriger geworden, aber „nur“ für 38 Prozent der Frauen.

Bei den Männern sind dafür vorwiegend ein Plus an Arbeitsstunden (56 %) sowie mehr Verantwortung bei der Arbeit der Grund. Bei den Frauen spielen auch die Verantwortung zu Hause (22 %) und der Pflegeaufwand bei Angehörigen (11 %) eine große Rolle.

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