AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Bad EisenkappelLand fördert nun Sanierung der Forstwege

Nach Sturm „Yves“ fielen im Bezirk rund 500.000 Festmeter Schadholz an. Der Abtransport setzte Forstwegen zu. Nun wird saniert.

Der Sturm „Yves“ hat im Bezirk rund 500.000 Festmeter Holz flachgelegt
Der Sturm „Yves“ hat im Bezirk rund 500.000 Festmeter Holz flachgelegt © Helmut Unegg/KK
 

Über eine Million Festmeter Schadholz haben ein Sommersturm im August des Vorjahres sowie der Dezembersturm „Yves“ in Kärnten verursacht. Am stärksten davon betroffen waren die Bezirke Völkermarkt, Spittal, und Hermagor. „Die Aufarbeitung der Windwürfe ist zu 80 Prozent bis 90 Prozent abgeschlossen“, informierte Forstreferent Landesrat Martin Gruber in der Regierungssitzung Anfang dieser Woche.

Starke Schäden bei Forststraßen

Viele Forststraßen seien aufgrund des Abtransportes außergewöhnlich belastet worden, daher wurde ein Sonderförderungsmodell zu deren Sanierung beschlossen. 50 Prozent beträgt die Förderquote für Arbeiten wie Schotterung, Walzen oder Gradern. Insgesamt werde man rund 800.000 Euro benötigen, um die Wege wiederherzustellen. Eine Sonderförderung, mit 400.000 Euro dotiert, ist nun von der Landesregierung beschlossen worden. Förderanträge können bei der Landesforstdirektion eingereicht werden. Sie sind ab 16. Oktober auf der Webseite des Landes Kärnten (Abteilung 10) abrufbar, liegen dann aber auch in den Bezirksforstinspektionen auf. „Waldbesitzer, Schlägerungs- und Transportunternehmen zeigen großen Einsatz. Ohne den raschen Abtransport hätten Schäden durch den Borkenkäfer gedroht“, so Gruber.

Völkermarkts Bezirksforstinspektor Franz Pikl berichtet, dass die Schäden im Bezirk bereits zu 90 Prozent aufgearbeitet seien.

Viele Straßen und Forstwege müssen wegen der Holztransporte saniert werden
Viele Straßen und Forstwege müssen wegen der Holztransporte saniert werden Foto © Elmar Gubisch

Geringer Borkenkäferbefall

„Noch viel zu tun gibt es allerdings in exponierten Lagen, wo mit Langstreckenseilkränen gearbeitet werden muss. Diese befinden sich überwiegend in Schattseitenlagen, was den Vorteil hat, dass es dort weniger Käferbefall gibt“, sagt Pikl. Das feuchte Wetter im Frühjahr habe eine ganze Larvengeneration stark verpilzt, sodass heuer der Borkenkäferbefall deutlich geringer sei und im Vergleich zum Sturmholz keine Rolle spiele. Rund 500.000 Festmeter Schadholz hat der Sturm im Bezirk zurückgelassen, in der Gemeinde Eisenkappel-Vellach 400.000.

Kommentieren