St. Kanzian Außergerichtliche Lösung im See-Streit mit Marolt in Sicht

Gemeinde St. Kanzian und Hotelier Heinz Anton Marolt bemühen sich nach fünfjährigem Rechtsstreit um eine Einigung außerhalb des Gerichtssaales. Eine Treppe könnte den Streit beilegen.

Hotelier Heinz Anton Marolt auf seinem Grundstück. Er verfügt über 550 Betten am Klopeiner See
Hotelier Heinz Anton Marolt auf seinem Grundstück. Er verfügt über 550 Betten am Klopeiner See © KLZ/Weichselbraun
 

Seit fünf Jahren befindet sich die Gemeinde St. Kanzian im Rechtsstreit mit Hotelier Heinz Anton Marolt. Auslöser war eine Schotteranschüttung am Ufer des Klopeiner Sees, die zuerst bewilligt aber dann laut Gemeinde zu hoch ausgeführt wurde, womit der Hotelier seinen Grund vergrößert hätte. Marolt, der den Schotter für die Sicherheit der Kinder benötigt habe, traf sich nun mit Bürgermeister Thomas Krainz und Amtsleiter Klaus Mischitz, um eine außergerichtliche Lösung zu finden. „Es war ein sehr konstruktives und nettes Gespräch. Der Bürgermeister hat, was seine sehr gute Idee ist, eine Treppe vorgeschlagen. Das wäre für die Sicherheit und auch optisch eine sehr gute Lösung“, berichtet Marolt.

Zur Konsensfindung wurde zudem ein Vermessungsbüro beauftragt, die genaue Grundstücksgrenze im Uferbereich des Marolt-Grundstückes festzulegen. „Im Gemeinderat wurde einstimmig beschlossen, dass, wenn es zu einer privatrechtlichen Lösung kommt, das Verfahren ausgesetzt wird. Wir arbeiten im Einklang mit der Naturschutzbehörde, die den Fall auch untersucht“, sagt der Bürgermeister Thomas Krainz.

Ich habe es nicht notwendig Landgewinn zu produzieren. Wir werden eine Lösung finden. Ich bin ein sehr konsensorientierter Mensch.

Heinz Anton Marolt

Das Bestreben nach einer außergerichtlichen Lösung befindet sich in den Anfängen.

Bürgermeister Thomas Krainz

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