Die Firma Modre plant in Terpetzen eine Erweiterung des dortigen Amphibolitabbaus um 84.448 Quadratmeter. Es handelt sich um jenen Berg, bei dem es vor sieben Jahren zu einer Hangrutschung gekommen ist. Dieser wurde durch lockeres Gestein hervorgerufen, wodurch die Seeberg Bundesstraße (B 82), die Verbindungsstraße zwischen dem Görtschitztal und Völkermarkt, gefährdet war. Für Monate wurde diese sogar für den Verkehr gesperrt. "Der Bergbau wurde danach sukzessive saniert und hat sich zu einem Vorzeigebetrieb entwickelt", gibt Adalbert Janesch, Leiter der Gewerbebehörde der Bezirkshauptmannschaft Völkermarkt im Anschluss der mündlichen Verhandlung am 14. September bekannt. Einwände seitens der Anrainer gebe es keine, 15 nahmen am Lokalaugenschein teil. Auch die drei betroffenen Grundstückseigentümer haben bereits ihre Zustimmungserklärung abgegeben. "Einer bergrechtlichen Genehmigung steht somit nichts mehr im Wege. Anhängig sind noch ein Forst-, Naturschutz und Wasserrechtsverfahren", sagt Janesch.