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Walking on Sunshine Tanja Raunig: Zwei Drittel Sonnen- und ein Drittel Regentyp

Tanja Raunig als Praktikantin der Wetterredaktion: Die Kärntnerin gehört zum Ensemble der „Walking on Sunshine“-Serie im ORF. Bekannt ist sie auch als Krassnitzer-Tochter "Claudia Eisner" im "Tatort".

Walking on Sunshine
In Folge drei wird Jana (Tanja Raunig) als Ottos Tochter ausgegeben © (c) ORF (Hubert Mican)
 

Im „Tatort“ ist die Kärntnerin seit vielen Jahren als Tochter von „Moritz Eisner“ (Harald Krassnitzer) im Einsatz – wenn auch nicht in jeder Folge. Heute etwa, wenn die Austro-Kommissare in einem Mord an einer Journalistin ermitteln, die an einer Geschichte über illegale Waffengeschäfte gearbeitet hat, ist Tanja Raunig nicht mit dabei.
Schließlich braucht die 29-Jährige auch Zeit für ihre zweite Leidenschaft: das Theater. Im Vorjahr etwa war sie im Stadttheater Klagenfurt im Familien-Musical „Rumpelstilz!“ zu erleben. Und im Wiener Rabenhof wird im Februar das Stück „Rotterdam“ wieder aufgenommen, in dem die Völkermarkterin als „Julia“ eine Hälfte eines lesbischen Pärchens spielt: Gerade will Julia sich outen, da eröffnet ihr Teresa (Miriam Fussenegger), dass sie fortan lieber als Mann leben möchte. Vor diesen Geschlechterkollisionen ist Raunig aber noch im ORF zu erleben – und zwar in der neuen Serie „Walking on Sunshine“ rund um den Alltag der Wetterredaktion des größten Senders des Landes (jeweils montags um 20.15 Uhr in ORF eins).

Frau Raunig, Sind Sie eher der Sonnen- oder der Regentyp?
TANJA RAUNIG: Wenn damit das Wetter gemeint ist, dann würde ich mich für den Regentyp entscheiden – vorausgesetzt, Sonnentyp bedeutet Wetterlage über 30 Grad. Der Sommer ist nicht meine Zeit. Wenn sich die Frage jedoch auf mein Gemüt bezieht, würde ich sagen: zwei Drittel Sonnen- und ein Drittel Regentyp.

Walking on Sunshine
Mit Aaron Karl in "Walking on Sunshine" Foto © ORF/Hubert Mican

In „Walking on Sunshine“ spielen Sie eine Praktikantin ...
... und das Erste, woran man wohl denkt, wenn man sie sieht, ist: graue Maus, unscheinbar und unsicher. Darüber hinaus ist sie aber aufrichtig, klug und auffallend kompetent, was ihre Arbeit angeht. Janas größte Herausforderung in der Wetterredaktion ist wohl, ihren ganz eigenen Platz neben all den scheinbar selbstbewussten Menschen zu finden.

Und, wird sie zu einem neuen Selbstbewusstsein finden?
Das darf und möchte ich nicht verraten. Nur so viel: Wer Jana beobachtet, wird eine behutsame Entwicklung wahrnehmen.

Was hat Sie an der Serie gereizt?
„Walking on Sunshine“ ist eine sehr unterhaltsam geschriebene Serie, mit skurrilen Persönlichkeiten, die zum Großteil bemüht, aber nicht immer erfolgreich darin sind, ihre Schwächen zu verbergen. Das macht sie zu witzigen Charakteren, die man hoffentlich gerne montags in das eigene Wohnzimmer lässt.

Tatort
Als Krassnitzers Tochter Claudia Eisner im "Tatort" Foto © (c) ORF (Oliver Roth)

Schauen Sie selbst regelmäßig Wetterberichte?
Nein. Ich hole mir täglich, kurz bevor ich die Wohnung verlasse, meinen Livebericht am Balkon. Anschließend ziehe ich mich passend an. Sobald es jedoch für ein paar Tage oder länger raus aus Wien geht, ist eine Wetterprognose schon sehr hilfreich.

Würde Sie die Arbeit als (Wetter-)Moderatorin interessieren?
Ach du meine Güte, das wäre nichts für mich. Ich befürchte, die Herausforderungen dieses Berufs könnte ich weder gut meistern, noch interessiere ich mich genug dafür. Außerdem würde ich mich ohne meine Kollegen und Kolleginnen vor der Kamera oder auf der Bühne ganz schön einsam fühlen.

Zuletzt noch eine Frage zum „Tatort“: Wie wird es mit Ihnen als Claudia Eisner weitergehen?
Es bleibt immer abzuwarten, wie die zukünftigen Drehbücher aussehen. Deshalb kann ich diese Frage eigentlich nie wirklich beantworten.

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