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VölkermarktNach Facebook-Hetze: Stadtrat wird sich mit Schüler treffen

Vater des Schülers, der bei 10.-Oktober-Feier Prolog hielt, hat mit Steinacher (FPÖ) gesprochen. Stadtrat wird sich nächste Woche mit dem Schüler treffen. Sich zu entschuldigen habe er aber nicht vor.

Stadtrat Christian Steinacher (FPÖ) ist auch Referent für Tourismus und das Marktwesen © SANDRA ZARFL
 

Seit gestern ist das ursprüngliche Posting zur 10.-Oktober-Feier des Völkermarkter Stadtrates Christian Steinacher (FPÖ), livegestellt am 9. Oktober um 23.10 Uhr, um einiges geschrumpft. Vor allem die persönlichen Angriffe auf die Person des 17-Jährigen wurden herausgenommen. Steinacher: "Sein Vater hat mich angerufen und mir gesagt, dass der Bub mit mir reden will. Er sehe sich als zweisprachig und Europäer, sei aber kein Kärntner Slowene. Ich habe dem Vater versprochen, den Text etwas umzuformulieren."

Die jetzt aktuelle Version

Stadtrat Hans Christian Steinacher
9. Oktober um 23:10 ·

Das Kulturreferat lässt erstmals in Völkermarkt einen Schüler zum 10. Oktober sprechen und der junge Mann zeichnet ein völlig realitätsfremdes Bild von Unterdrückung und Ausgrenzung der slowenischen Minderheit. Bei allem Respekt für das Engagement des jungen Burschen, die Zeiten in denen die slowenische Minderheit ausgegrenzt wurde sind längst vorbei.

Der Kulturreferent und 1. Vizebgm soll sich schleunigst für diesen missglückten Auftritt bei der Bevölkerung entschuldigen. Gott sei dank konnte die Veranstaltung durch den perfekten Auftritt der Volksschule Völkermarkt-Stadt gerettet werden.

"Habe nicht vor, mich zu entschuldigen"

Voraussichtlich am nächsten Montag soll das Gespräch stattfinden. Ob er sich dann beim Schüler entschuldigen werde? "Ich halte meine inhaltliche Kritik aufrecht und habe nicht vor, mich beim Schüler zu entschuldigen", sagt Steinacher.

Die Praxis-HAK selbst stellt sich unmissverständlich hinter die Rede ihres Schülers. Direktorin Michaela Graßler: "Er sieht die kulturelle Vielfalt und damit auch die Mehrsprachigkeit als Vorzüge unserer Gesellschaft, wie es auch an unserer Schule selbstverständlich ist. Das hat er in seiner Rede auch ganz klar zum Ausdruck gebracht. Er steht für eine neue Generation, die die Länder ohne Grenzen, die die Einigkeit Europas als Chance sieht. Sein Text erinnert an unsere Geschichte und erhebt die eigene Region zum Vorbild für Europa."

Kommentare (5)

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CuiBono
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Jo a Karntn is lei ans

WIR schreiben das Jahr 2018.

Schickt's den Trottel in die Wüste.
Ich mein nicht den Schüler, sondern den Stadtrat.

Ach so, geht nicht. Zuviel Bodensatz.

Na dann, willkommen in der Vergangenheit.

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gintonicmiteis
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Typisch FPÖ...

austeilen, wo, wie und an wen es nur geht - auch an Minderjährige und Schutzbedürftige. Und dann nicht mal den Anstand, sich zu entschuldigen.

Aber wenn sie selbst das Opfer wären, könnte man gar nicht so schnell schauen, wie sie einen Rechtsanwalt mit Narbengesicht vorschicken...

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cockpit
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ein Hoch dem engangierten Schüler!

und ein Rücktrittsgesuch an den Stadtrat!

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Bond
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Erbärmlich

Engstirniger Stadtrat kritisiert engagierten Schüler. Völkermarkt 2018.

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fans61
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Relativieren.... wieder mal

FPÖ eben.

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