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Der Geopark nimmt erste Formen an

Halbzeit beim grenzüberschreitenden Projekt: Morgen erfolgt Spatenstich für das Infozentrum in Bad Eisenkappel. Gleichzeitig wird die Geopark-Woche eröffnet.

© Schild
 

Mit einem großen Fest beginnt morgen in Bad Eisenkappel die zweite Geopark-Woche im Südkärntner Raum. Im Rahmen des Programmes lädt Christian Varch, Geschäftsführer der Obir-Tropfsteinhöhlen, zu einem Spatenstich. Die Räume des ehemaligen Jugendamtes werden um 200.000 Euro umgebaut. Im unteren Geschoß des Gerichtsgebäudes entsteht bis August nächsten Jahres das Geopark-Karawanken-Informationszentrum.

"Darin präsentiert sich der Geopark interaktiv. Nach vielen Vorplanungen kommen wir nun zu den sichtbaren Zeichen des Geopark-Projektes", sagte Gerald Hartmann vom Regionalmanagement Kärnten bei der Präsentation des Programmes der Geopark-Woche am Mittwoch im Museum von Globasnitz.

Touristischer Nutzen

Das mit Slowenien grenzüberschreitende EU-Projekt "Geopark Karawanken-Karavanke", das die Natur, die dazu gehörenden Mineralien, aber auch die Bergwerksgeschichte allen Menschen näherbringen und auch einen touristischen Nutzen haben soll, steht jetzt bei der Halbzeit. Das erste große Bauvorhaben - das Kletterzentrum in der Gemeinde Zell - wird im Sommer eröffnet. Von April auf Juni verschoben hat sich die Errichtung des Daches für das Pilgerhaus aus dem 5. Jahrhundert auf dem Hemmaberg in Globasnitz. 150.000 Euro werden dort investiert.

Bei allen Projekten übernimmt die EU 85 Prozent der Kosten, den Rest Private oder die Gemeinden. Der Gemeinderat in Feistritz ob Bleiburg hat vor den Sommerferien noch die Qual der Wahl bei dem vierten großen Projekt des Geoparks. Anhand eines Modells soll der Wasserhaushalt der Petzen und die Wichtigkeit des sensiblen Systems vermittelt werden.

"Eine Idee wäre die Nachahmung der Petzen mit einem begehbaren Felsblock, der fünf mal zehn Meter groß ist", so Hartmann. Im steirischen Geopark Eisenwurzen erfreue sich ein derartiges Schauobjekt großer Beliebtheit. Gleich wie sein schon vernetzter steirischer Kollege, will der Geopark Karawanken in das europäische Geoparknetz aufgenommen werden.

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