Garteln in der Stadt

Villach soll zur „essbaren Stadt“ reifen

Im Wirth-Park werden nun Kräuter, Obst und Gemüse angebaut, die den Villachern zur Verfügung stehen.

Sascha Jabali, Petra Oberrauner und Gartenmeisterin Conny Spasojevic © kk
 

„Urban Gardening“, also Garteln mitten in der Stadt, ist ein in den vergangenen Jahren immer beliebter werdender Trend. Auch Villach soll nun in Schritten zur „essbaren Stadt“ reifen. Deshalb wurden im Wirth-Park (zwischen Bahnhof und Westtangente) vier Lärchen-Holzbeete aufgestellt und von den Stadtgärtnern bepflanzt. Mit Erdbeeren, Kräutern und auch Gemüse. Zudem gibt es auf dem Areal Himbeer-, Ribisel- und Brombeersträucher sowie Birnen, Zwetschken- und Apfelbäume. „Die Villacher können sich dort selbst bedienen“, sagt Vizebürgermeisterin Petra Oberrauner (SPÖ), die das Projekt initiiert hat und mit Gemeinderat Sascha Jabali (Verantwortung Erde) betreut.

Auch die Bevölkerung ist zum Mitgarteln eingeladen. „Die erforderliche Koordinierung vor Ort übernimmt der Stadtgarten Villach, der den Hobbygärtnern mit Rat und Tat zur Seite stehen wird. Urban Gardening stärkt das Miteinander und steigert die Lebensqualität“, sagt Oberrauner.

Weitere Pilotprojekte gibt es in der Freihausgasse, wo Lavendel und Rosmarin gepflanzt wurde. Auf der Brücke zum Congress Center gibt es Erdbeeren und Lavendel.

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