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Kärntner des Tages

Wie ein bloggender Buchhändler die Liebe zum Schlagloch entdeckte

Franz Supersberger (64) aus Ferndorf verkaufte früher Bücher und betreibt jetzt einen Blog. Die Gedanken des Schriftstellers werden vom Literaturarchiv Marbach gesammelt.

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„Auf die Pension muss man vorbereitet sein“ sagt der Schriftsteller und ehemalige Buchhändler Franz Supersberger
„Auf die Pension muss man vorbereitet sein“ sagt der Schriftsteller und ehemalige Buchhändler Franz Supersberger © Privat
 

Es gibt tatsächlich Menschen, die Schlaglöcher mögen: Jene, die Franz Supersbergers Blog lesen.
Seit zwölf Jahren betreibt der gebürtige Ferndorfer einen Blog (eine Art Tagebuch im Internet), auf seiner literarischen Homepage „www.schlagloch.at“ lässt er Interessierte an seinen „Taggedanken“ teilhaben. Mit Erfolg: Seit fünf Jahren werden seine verschriftlichten Beobachtungen auch vom Literaturarchiv Marbach „langzeitarchiviert.“ Ein „echtes“ Notizbuch hat der pensionierte Buchhändler stets dabei, „inzwischen habe ich über 200 vollgeschriebene Notizbüchlein“, sagt er lachend. Mehr als 40 Jahre lang war der Schriftsteller auch Buchhändler in Arnoldstein: „Ich war selbstständiger Kaufmann, verkaufte Bücher, Schreib- und Papierwaren und – nachdem in Arnoldstein immer mehr Fachgeschäfte zusperrten – auch Handartikel wie Schrauben.“ Das Verkaufen der Haushaltsartikel brachte ihm eine Auszeichnung von der Wirtschaftkammer als bester Nahversorger ein.

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